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Wohngeld-Höhe nach Bundesländern: Wo werden die höchsten Beträge ausgezahlt?

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Wohngeld-Höhe nach Bundesländern: Wo werden die höchsten Beträge ausgezahlt?

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    Die Höhe des Wohngeldes unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland. Wo die höchsten Auszahlungen erfolgen – und wo mit weniger zu rechnen ist.
    Die Höhe des Wohngeldes unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland. Wo die höchsten Auszahlungen erfolgen – und wo mit weniger zu rechnen ist. Foto: Andrea Warnecke, dpa (Symbolbild)

    Wie stark unterscheidet sich das Wohngeld in den Bundesländern und wo fällt es am höchsten aus? Ein Blick in die aktuellen Zahlen von Destatis und Informationen des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) zeigt deutliche regionale Unterschiede. In welchem Bundesland am meisten Wohngeld bezogen wird – und wo die Auszahlungen im Vergleich eher gering ausfallen.

    Wie viele Haushalte beziehen aktuell Wohngeld?

    Nach Angaben des Statistischen Bundesamts bezogen Ende 2024 rund 1,2 Millionen Haushalte Wohngeld, etwa drei Prozent aller Hauptwohnsitzhaushalte. Mecklenburg-Vorpommern lag mit einem Anteil von 5,6 Prozent bundesweit vorn, während Bayern mit 1,7 Prozent am seltensten betroffen war. Das BMWSB nennt Wohngeld ein „sehr zielgerichtetes Instrument zur Entlastung von Haushalten mit geringen Einkommen bei hohen Wohnkosten“. 44 Prozent der Wohngeldbeziehenden seien Familien, mehr als die Hälfte Rentnerinnen und Rentner, schreibt das Ministerium.

    Wohngeld nach Bundesländern: Wo ist der durchschnittliche Anspruch am höchsten?

    Destatis weist für reine Wohngeldhaushalte einen bundesweiten Durchschnittsanspruch von 287 Euro pro Monat aus. Regional variiert die Höhe des monatlichen Anspruchs jedoch deutlich:

    • Hessen: 334 Euro
    • Baden-Württemberg: 318 Euro
    • Bremen: 316 Euro
    • Hamburg: 311 Euro
    • Nordrhein-Westfalen: 311 Euro
    • Niedersachsen: 301 Euro
    • Saarland: 299 Euro
    • Rheinland-Pfalz: 298 Euro
    • Bayern: 289 Euro
    • Berlin: 279 Euro
    • Thüringen: 224 Euro
    • Sachsen-Anhalt: 230 Euro
    • Brandenburg: 229 Euro
    • Sachsen: 223 Euro
    • Mecklenburg-Vorpommern: 213 Euro

    Damit wird klar: Hessen führt den Vergleich an, während Mecklenburg-Vorpommern trotz bundesweit höchster Wohngeldquote die niedrigsten durchschnittlichen Beträge erhält.

    Wohngeld-Unterschiede der Bundesländer – warum gibt es sie?

    Ob jemand Wohngeldanspruch hat und wenn ja, in welcher Höhe, hängt laut BMWSB von drei Faktoren ab: Anzahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder, Höhe des Gesamteinkommens und Höhe der zuschussfähigen Miete beziehungsweise Belastung bei Eigentum.

    Die Daten zeigen genau das:

    • In Hessen liegt die durchschnittliche monatliche Belastung bei 613 Euro – einer der höchsten Werte bundesweit.
    • In Mecklenburg-Vorpommern beträgt sie nur 423 Euro, was den niedrigen Wohngeldanspruch erklärt.
    • Die Wohnfläche variiert ebenfalls: von 57 Quadratmetern in Berlin bis 75 Quadratmetern im Saarland.
    • Hohe Mieten = hohe Zuschüsse. Geringere Mieten = geringere Zuschüsse. Dieses Muster ist bundesweit klar sichtbar.

    Welche Rolle spielt das Wohngeld-Plus 2025?

    Zum 1. Januar 2025 wurde das Wohngeld regulär erhöht, da das Wohngeldgesetz eine zweijährliche Dynamisierung vorsieht, erklärt das BMWSB. Zusätzlich enthält das Wohngeld-Plus seit 2023 eine Heizkostenkomponente, die pauschal entlastet. Laut BMWSB wurde mit der Reform „die Höhe des Wohngeldes im Durchschnitt verdoppelt“ – ein zentraler Effekt, der sich auch in den kommenden Jahren fortsetzen dürfte.

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