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Follikelphase: Was passiert bei der Zyklusphase im Körper?

Frauengesundheit

Follikelphase: Was passiert bei der Zyklusphase im Körper?

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    Die Follikelphase ist ein wichtiger Abschnitt im Menstruationszyklus.
    Die Follikelphase ist ein wichtiger Abschnitt im Menstruationszyklus. Foto: Matthias Balk, dpa (Symbolbild)

    Viele wissen, dass der Eisprung ein Schlüsselmoment im Zyklus ist. Weniger bekannt ist die Zeit davor, die Follikelphase. Sie bildet den Auftakt jedes Zyklus und bringt eine Reihe hormoneller Veränderungen mit sich. Aber was passiert dabei im Körper? Hier erfahren Sie mehr darüber.

    Wann findet die Follikelphase im Zyklus statt?

    Die Follikelphase stellt einen wichtigen Teil des weiblichen Menstruationszyklus dar und tritt in der Regel einmal pro Monat auf. Denn wie das LMU Klinikum erklärt, dauert der gesamte Zyklus im Durchschnitt etwa 28 Tage. Einen großen Teil dieser Zeit befindet sich der weibliche Körper in der sogenannten Follikelphase. Sie beginnt laut der Cleveland Clinic am ersten Tag des Zyklus, also mit dem Einsetzen der Monatsblutung, und ist damit zu Beginn deckungsgleich mit der Menstruationsphase. Der Beginn der Ovulation, auch Eisprung genannt, ist der Endpunkt der Follikelphase.

    Insgesamt durchläuft der Körper vier Phasen in einem abgeschlossenen Menstruationszyklus. Laut der Cleveland Clinic handelt es sich dabei um folgende:

    • Menstruationsphase
    • Follikelphase
    • Ovulationsphase
    • Lutealphase

    Laut der Cleveland Clinic dauert die Menstruation, die im Zeitraum der Follikelphase stattfindet, in der Regel drei bis fünf Tage. Blutungen von etwa drei bis sieben Tagen gelten jedoch ebenfalls als normal. Die gesamte Follikelphase umfasst ungefähr die Hälfte des Zyklus, also im Durchschnitt 14 Tage.

    Follikelphase: Das passiert im Körper

    Die Follikelphase ist also ein großer Bestandteil jedes Zyklus. Aber was versteht man eigentlich darunter und was passiert im Körper genau? Laut der Cleveland Clinic beginnt in dieser Zeit die Reifung von Eizellen. Zwar sind Frauen von Geburt an mit einer großen Zahl an Eizellen ausgestattet, in jedem Zyklus setzen aber nur rund elf bis 20 von ihnen ihre Entwicklung fort. Am Ende bleibt eine übrig, die als dominanter Follikel heranreift.

    Damit dieser Prozess ablaufen kann, arbeiten Gehirn und Eierstöcke eng zusammen. Der Hypothalamus gibt Signale an die Hirnanhangsdrüse weiter, die daraufhin das follikelstimulierende Hormon (FSH) ausschüttet, wie die Cleveland Clinic erklärt. Das FSH regt die Eierstöcke an, Follikel zu bilden, in denen die Eizellen heranreifen. Der dominante Follikel produziert mit der Zeit zunehmend Östrogen, wodurch sich die Gebärmutterschleimhaut verdickt und auf eine mögliche Schwangerschaft vorbereitet. Mit steigendem Östrogenspiegel sinkt aber auch die FSH-Ausschüttung, sodass die übrigen Follikel wieder abgebaut werden. In dieser Zeit reift die Eizelle im dominanten Follikel vollständig heran.

    Zum Ende der Follikelphase kommt es durch den hohen Östrogenspiegel schließlich zu einem starken Anstieg des luteinisierenden Hormons (LH). Dieses Hormon sorgt dann dafür, dass die Eizelle den Follikel verlässt und beim Eisprung freigesetzt wird.

    Fruchtbare Tage in der Follikelphase

    Die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft ist nicht während des gesamten Zyklus gleich hoch. Entscheidend sind die Tage rund um den Eisprung, also gegen Ende der Follikelphase. Nach Angaben der University of California San Francisco umfasst dieses fruchtbare Fenster im Durchschnitt etwa sechs Tage und endet mit der Ovulation.

    Manche Frauen nutzen das Wissen rund um das fruchtbare Fenster, um eine Schwangerschaft zu planen, oder aber, um eine zu vermeiden. Dafür stehen laut der University of California San Francisco verschiedene Methoden zur Verfügung, etwa die Kalender-Methode, die Beobachtung der Basaltemperatur oder des Zervixschleims sowie spezielle Tests, die den Anstieg des Hormons LH im Urin anzeigen.

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