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Jetlag: Wann ist er am schlimmsten?

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Jetlag: Wann ist er am schlimmsten?

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    Ein Jetlag nach einer langen Reise ist keine Seltenheit.
    Ein Jetlag nach einer langen Reise ist keine Seltenheit. Foto: Julia Cebella, dpa (Symbolbild)

    Nach einem langen Flug fühlen sich viele Menschen erst einmal ungewöhnlich müde und merken, dass der Körper Zeit braucht, um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Oft steckt dahinter ein Jetlag. Doch wie entsteht er überhaupt und welche Faktoren beeinflussen ihn? In diesem Überblick erfahren Sie die wichtigsten Fakten zum Thema Jetlag.

    Was ist ein Jetlag?

    Ob nach einem langen Flug in den Urlaub oder wieder zurück nach Hause, für manche ist das Reisen mit unangenehmen Beschwerden verbunden, die nach der Ankunft auftreten können. In diesem Zusammenhang wird immer wieder von einem Jetlag gesprochen. Aber was ist das eigentlich?

    Bei einem Jetlag handelt es sich um eine Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus, die laut der Mayo Clinic entsteht, wenn die eigene innere Uhr nicht mit der Uhrzeit am Reiseziel übereinstimmt. Genau das kann passieren, sobald man in eine andere Zeitzone fliegt.

    Wann ist der Jetlag am schlimmsten? Diese Risikofaktoren gibt es

    Jetlag kann dann auftreten, wenn die innere Uhr nach einer Reise nicht mehr mit der tatsächlichen Uhrzeit übereinstimmt. Doch nicht jede Person ist davon gleichermaßen betroffen. Es kommt nämlich auf verschiedene Faktoren an, die beeinflussen können, wie lang und wie schlimm ein Jetlag ausfällt. Es lässt sich also nicht pauschal sagen, wie ein Jetlag verläuft. Jedoch können laut der Cleveland Clinic folgende Risikofaktoren eine Rolle spielen:

    • Zeitzonen: Jetlag entsteht häufig, wenn man drei oder mehr Zeitzonen überquert. Wie die Mayo Clinic erklärt, benötigt der Körper dann in der Regel etwa einen Tag Erholung pro durchreister Zeitzone.
    • Reiserichtung: Es wird angenommen, dass Reisen in Richtung Osten zu stärkerem Jetlag führen können als Reisen nach Westen. Vermutlich fällt es dem Körper nämlich leichter, länger wach zu bleiben, als früher einzuschlafen.
    • Das Reisen selbst: Auch die Art der Reise kann den Jetlag beeinflussen. So treten die Beschwerden in der Regel beim Fliegen auf, da der Zeitwechsel sehr schnell erfolgt. Hinzu kommen Faktoren wie langes Sitzen, der veränderte Luftdruck im Flugzeug oder eine mögliche Dehydrierung.
    • Ankunftszeit: Es kann einen Unterschied machen, ob man bei Tageslicht oder Dunkelheit ankommt, da die Lichtverhältnisse die innere Uhr zusätzlich beeinflussen können.
    • Alter: Menschen über sechzig Jahren scheinen laut Cleveland Clinic häufiger von Jetlag betroffen zu sein als jüngere.
    • Schlaf vor der Reise: Unruhiger oder zu kurzer Schlaf vor dem Abflug kann Jetlag nach der Ankunft begünstigen.
    • Stress: Wenn man stark unter Strom steht, kann das den natürlichen Rhythmus des Körpers zusätzlich aus der Bahn werfen.
    • Alkohol und Koffein: Beides kann den Schlaf vor und während der Reise beeinflussen und den Körper belasten, was Symptome auslösen oder verstärken kann.

    Wie zeigt sich ein Jetlag? Diese Symptome können auftreten

    Ob ein Jetlag entsteht oder nicht, kommt auch auf individuelle Faktoren an. Aber woher weiß man eigentlich, dass es sich um einen Jetlag handelt? Folgende Symptome können laut der Cleveland Clinic darauf hinweisen:

    • Probleme beim Einschlafen oder Durchschlafen
    • Müdigkeit und Schläfrigkeit im Laufe des Tages
    • Kopfschmerzen
    • Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren oder aufmerksam zu bleiben
    • Ausgeprägte Erschöpfung
    • Das Gefühl, neben sich zu stehen
    • Beschwerden im Magen-Darm-Bereich
    • Stimmungsschwankungen

    Jetlag beim Reisen: Was kann man dagegen tun?

    Ein Jetlag kann unangenehme Beschwerden verursachen. Laut Angaben der Harvard Medical School lässt sich jedoch einiges tun, um dem Jetlag potenziell entgegenzuwirken:

    • Bereits vor der Reise kann es hilfreich sein, Schlaf- und Essenszeiten langsam an die Uhrzeit des Zielortes anzupassen.
    • Während eines Fluges empfiehlt die Harvard Medical School, viel zu trinken und auf Alkohol sowie Kaffee zu verzichten.
    • Am Zielort sollte man sich möglichst schnell in den örtlichen Tagesablauf hineinfinden und erst schlafen gehen, wenn es dort tatsächlich Abend ist. Auch Licht kann die Umstellung unterstützen: morgens fördert es die Anpassung nach Flügen Richtung Osten, am Nachmittag erleichtert es die Umstellung nach Westen.

    Jetlag und Gesundheit: Kann ein Jetlag gefährlich werden?

    Manchmal lässt es sich nicht vermeiden, einen Jetlag zu bekommen. Dann stellt sich schnell die Frage, ob ein Jetlag eigentlich gefährlich sein kann. Wie die Mayo Clinic erklärt, ist ein Jetlag an sich eine vorübergehende Belastung. Wenn man jedoch häufig reist und deshalb regelmäßig betroffen ist, sollte man mit medizinischem Fachpersonal sprechen. Denn laut der Cleveland Clinic kann es in solchen Fällen, etwa bei Vielfliegerinnen und Vielfliegern oder beim Bordpersonal, zu ernsthaften Erkrankungen kommen, wenn der Schlaf-Wach-Rhythmus ständig verschoben wird. Dazu zählen zum Beispiel Diabetes, Depressionen oder bestimmte Tumorerkrankungen.

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