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Schutz vor der Sonne: Sonnenbrille kaufen: Auf diese 4 Dinge kommt es an

Schutz vor der Sonne

Sonnenbrille kaufen: Auf diese 4 Dinge kommt es an

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    Stil und Funktion vereint: Eine Sonnenbrille ist längst nicht mehr nur Schutzausrüstung, sondern auch ein modisches Accessoire.
    Stil und Funktion vereint: Eine Sonnenbrille ist längst nicht mehr nur Schutzausrüstung, sondern auch ein modisches Accessoire. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

    Auf den Gläsern der Sonnenbrille prangen Kratzer, weil sie einmal zu oft ohne Hülle in der Tasche gelandet ist? Dann ist sie wohl leider ein Fall für den Mülleimer. Denn selbst kleine Beschädigungen erzeugen Lichtstreuungen, die das Auge ständig ausgleichen muss, erklärt das Kuratorium Gutes Sehen (KGS). Dadurch könne es schneller ermüden.

    Eine neue Sonnenbrille muss also her. Das Wunschmodell sollte einem aber nicht nur gut stehen, sondern auch gut vor der Sonne schützen. Was viele dabei nicht auf dem Schirm haben: Schutz vor Blendung und Schutz vor UV-Strahlung sind zwei Paar Schuhe. Ist kein UV-Filter enthalten, bieten selbst die dunkelsten Brillengläser keinerlei Schutz vor der Strahlung, so das KGS. Eine gute Brille muss also beides leisten. Worauf man genau achten kann:

    1. UV-Schutz

    Die Sonnenbrille ist mit dem Hinweis „UV400“ gekennzeichnet? Sehr gut. Das bedeutet, dass sie die gesamte UV-Strahlung bis 400 Nanometer herausfiltert, so das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS). Wichtig ist auch, dass die Brille ein CE-Zeichen hat. Es kennzeichnet Brillen, die nach EU-Richtlinien wirksam vor der Sonne schützen.

    2. Blendschutz

    Sonnenbrillengläser sind getönt, damit wir nicht geblendet werden. Die Tönungsstufen für Sonnenbrillen reichen dabei von 0 bis 4. Oft sind sie mit der Vorsilbe „cat“ auf Schildchen oder Aufkleber angegeben, zum Beispiel „cat2“. Mit zunehmendem Wert werden die Gläser immer dunkler, filtern also immer mehr Licht heraus.

    Für den Sommer in unseren Breitengraden sind Sonnenbrillen mit der Kategorie 2 eine gute Wahl, so das KGS. Wer viel am und im Wasser unterwegs ist oder im Süden Urlaub macht, ist mit Kategorie 3 gut bedient.

    Für Wanderungen im Hochgebirge und Aufenthalte im Schnee ist hingegen Kategorie 4 empfehlenswert. Weil sie bis zu 97 Prozent des Lichts herausfiltert, ist Autofahren damit allerdings tabu, warnt das KGS.

    3. Farbfilter

    Nicht jeder ist Fan davon, die Welt durch die rosarote Brille zu sehen - manche wollen einfach nur, dass die Brille die Farben möglichst wenig verfälscht. Dann sind laut dem KGS braune, graue und grüne Brillengläser eine gute Wahl.

    Gelbe und orangefarbene Gläser hingegen erhöhen den Kontrast. Das bringt den Vorteil, dass die Sicht detailgenau bleibt, auch wenn sich die Lichtverhältnisse ändern - etwa weil sich eine große Wolke vor die Sonne schiebt.

    4. Größe

    Damit eine Sonnenbrille gut schützen kann, muss sie groß genug sein. Der Tipp der Augen-Experten vom KGS: Die Gläser sollten mindestens bis zu den Augenbrauen reichen.

    Weil Sonnenstrahlen die Augen auch von der Seite erreichen können, sollte die Brille am besten breite Bügel oder eine gebogene Form haben. Das Modell sollte außerdem nah am Auge sitzen. Berührt sie allerdings Wangen und Wimpern, ist das zu nah.

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