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Warnsignal für Vitaminmangel: Dieser Körpergeruch kann ein Hinweis sein

Vitamine

Warnsignal für Vitaminmangel: Dieser Körpergeruch kann ein Hinweis sein

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    Ein unangenehmer Körpergeruch kann auf einen Vitaminmangel oder eine Erkrankung zurückzuführen sein. Mangelnde Hygiene muss nicht immer der Grund sein.
    Ein unangenehmer Körpergeruch kann auf einen Vitaminmangel oder eine Erkrankung zurückzuführen sein. Mangelnde Hygiene muss nicht immer der Grund sein. Foto: wayhome.studio, stock.adobe.com (Symbolbild)

    Nicht immer ist mangelnde Hygiene der Auslöser für unangenehme Körpergerüche. Häufig sendet der Körper damit eher ein Warnsignal. Veränderungen des Stoffwechsels, Erkrankungen, aber auch ein Ungleichgewicht im Vitaminhaushalt können die Gründe für ungewohnte Gerüche sein. Bei welchen Gerüchen man aufmerksam werden sollte.

    Vitamine und Co.: Welcher Mangel verursacht Körpergeruch?

    Eine Krankheit, die in Deutschland nahezu verschwunden war, in den vergangenen Jahren aber wieder häufiger auftrat, ist Skorbut. Zwar ist Skorbut nach wie vor äußerst selten, kann aber schwerwiegende Folgen haben. Neben einem geschwächten Immunsystem, Erschöpfung und Zahnfleischbluten gehört auch ein fauliger Körpergeruch zu den Symptomen. Dabei ist Skorbut laut Veröffentlichungen der Ludwig-Maximilians-Universität München äußerst einfach zu vermeiden. Die Krankheit entsteht durch einen ausgeprägten Vitamin-C-Mangel. Eine ausgewogene Ernährung mit Obst und Gemüse ist daher wichtig, um den täglichen Vitamin-C-Bedarf zu decken.

    Aber auch ein weiterer Mangel kann zu einem Geruch führen, bei dem man hellhörig werden sollte. Wer einen Acetongeruch bei sich oder seinem Gegenüber wahrnimmt, muss einen Arzt aufsuchen. Acetongeruch wird häufig auch als „Nagellackentferner“ oder „Geruch nach faulem Obst“ beschrieben. Er kann auf eine sogenannte „diabetische Ketoazidose“ hinweisen, wie die AOK erklärt. Diese entsteht durch einen Insulinmangel. Der Körper schafft es ohne das Insulin nicht, Glukose abzubauen und baut stattdessen Fettzellen ab. Dieser Vorgang kann lebensgefährlich sein und entsteht meist bei einer unentdeckten Diabetes-Erkrankung.

    Übrigens kann laut der Deutschen Krankenversicherung (DKV) auch eine kohlenhydratarme Ernährung, wie die Keto-Diät, zu einem acetonähnlichen Körpergeruch führen. Weil Kohlenhydrate wichtig für den Stoffwechsel sind, raten Ärzte von einer Dauerernährung, die Kohlenhydrate vermeidet, ab.

    Welche Nahrungsergänzungsmittel führen zu Körpergeruch?

    Stellenweise kann auch eine Überdosierung von Vitaminen und Nährstoffen, zum Beispiel durch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, zu einem unangenehmen Körpergeruch führen. Nimmt man etwa Vitamin B als Präparat ein, obwohl man eigentlich keinen Mangel hat, führt der Körper das überschüssige Vitamin einfach über den Harn ab, erklärt die AOK. Die Folge kann eine Veränderung des Uringeruchs sein, welche aber in der Regel harmlos ist.

    Die Verbraucherzentrale warnt aber vor L-Carnitin als Nahrungsergänzungsmittel. In der Fitnessszene beliebt, weil es die Fettverbrennung ankurbeln soll, weisen Experten darauf hin, dass die Wirkung nicht bestätigt werden kann. Stattdessen führt eine Überdosierung von L-Carnitin, das in der Regel ausreichend vom Körper selbst gebildet wird, zu starken Nebenwirkungen wie Durchfall oder Kopfschmerzen. Langfristig kann das Einnehmen von überschüssigem L-Carnitin sogar die Arterien und das Herz schädigen. Man sollte also Warnhinweise ernst nehmen. Denn bei einer Überdosierung von L-Carnitin kommt es zu einem fischartigen Körpergeruch. Wer einen solchen bei sich wahrnimmt, sollte das Präparat absetzen.

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