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Nahverkehr: Rettenbach steigt beim Flexibus ein

Nahverkehr

Rettenbach steigt beim Flexibus ein

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    Josef Brandner (BBS-Reisen) und Regina Wistuba (Busunternehmen Gruber) stellten im Gemeinderat Rettenbach das Flexibus- Konzept vor. Es wurde mit breiter Mehrheit angenommen und soll im Oktober umgesetzt werden.
    Josef Brandner (BBS-Reisen) und Regina Wistuba (Busunternehmen Gruber) stellten im Gemeinderat Rettenbach das Flexibus- Konzept vor. Es wurde mit breiter Mehrheit angenommen und soll im Oktober umgesetzt werden. Foto: Foto: Franz J. Paul

    Am Montagabend tilgte Rettenbachs Gemeinderat einen weißen Fleck auf der Flexibuskarte des Landkreises. Zehn der zwölf Gemeinderäte willigten ein, in Rettenbach ab Mitte Oktober den Flexibus einzuführen. Der Vertrag gilt zunächst für drei Jahre.

    Demnach stehen an 365 Tagen des Jahres zwischen fünf bis 21 Uhr Minibusse mit acht Sitzplätzen des Burgauer Busunternehmens Gruber zur Verfügung und befördern den Kunden an sein Wunschziel in Burgau und den Orten der Verwaltungsgemeinschaften Haldenwang und Offingen. Die Zustimmung von Offingen und Gundremmingen soll bis Mitte Februar vorliegen.

    Der Freistaat Bayern (50 Prozent), der Landkreis und die Gemeinde (jeweils 15 Prozent) schießen zu den erwarteten Defiziten der Flexibusbetreiber zu – im Fall Rettenbach kommen aus der Gemeindekasse jährlich 2100 Euro. „Das ist es uns wert“, freute sich Bürgermeisterin Sandra Dietrich-Kast über die überwältigende Zustimmung. Der Bürgermeisterin ging es im Nahverkehrsbereich um einen Mobilitätsgewinn für Senioren, Behinderte, Schüler und Familien ohne Zweitwagen.

    Bürgermeisterin Sandra Dietrich-Kast sah zunächst am Ratstisch „viele kritische Blicke“. Auch meldeten Markus Schirner und Werner Brenner (beide CSU) Erweiterungswünsche an: Der Ortsteil Rettenbach tendiere hinsichtlich Einkauf, ärztliche Versorgung und Bahnverkehr zur Kreisstadt Günzburg.

    Mehr dazu lesen Sie in der Günzburger Zeitung.

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