Es ist ein trüber, regnerischer Morgen. Die Zeitung vor der Tür ist klitschnass geworden. Trotzdem steigt Sebastian Wagner kurz vor 7 Uhr aufs Rad, um zum Freibad zu fahren. „Ich bin ein Frühmensch“, erklärt der 36-Jährige, der seit über 20 Jahren hierher kommt: Nicht zum Baden, sondern zur Arbeit. Dabei wollte er eigentlich Schreiner werden. Doch als Rettungsschwimmer bei der Wasserwacht standen seine Chancen auf eine Lehrstelle als Fachangestellter für Bäderbetriebe in seiner Heimatstadt Burgau besser. Er hatte Erfolg, erhielt die Stelle und machte anschließend seinen Meister. Seit 2013 leitet Wagner nun das städtische Gsundbrunnenbad und bildet selbst aus.
Burgau
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