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Günzburg soll barrierefreier werden: Betroffene können Vorschläge machen

Günzburg

Fehlende Rampen und Zebrastreifen: „Es nervt, wenn man das Gefühl hat, im Weg zu sein“

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    Viele Läden und Restaurants in der Günzburger Altstadt sind für Rollstuhlfahrer wie Thomas Burghart aufgrund von Treppenstufen vor dem Eingang nicht zugänglich.
    Viele Läden und Restaurants in der Günzburger Altstadt sind für Rollstuhlfahrer wie Thomas Burghart aufgrund von Treppenstufen vor dem Eingang nicht zugänglich. Foto: Lukas Hesse

    Wenn Thomas Burghart an Barrierefreiheit denkt, fällt ihm schnell sein Mallorca-Urlaub im letzten Jahr ein. „In Palma musste ich mir einfach keine Gedanken machen“, schwärmt der Behindertenbeauftragte der Stadt Günzburg. Wegen einer Genmutation ist seine Muskulatur wenig belastbar, weshalb er einen elektrischen Rollstuhl nutzt. In der Balearen-Hauptstadt sei das kein Problem gewesen: Dank Hubliften und Rampen sei er in jeden Bus und sogar bis knapp ans Meer gekommen. Selbst als ihn an der Promenade ein Straßenwerber ansprach, um ihm ein Lokal schmackhaft zu machen, waren die Türstufen kein Hindernis. „Da holte er einfach eine selbst gebaute Rampe aus Brettern und dann ging das. Wobei das Runterfahren schon abenteuerlich war“, fügt Burghart schmunzelnd hinzu.

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