Abschied nehmen ist nicht leicht. Vor allem dann nicht, wenn man Jahrzehnte miteinander verbracht hat. Auch dann nicht, wenn diese gemeinsamen Zeiten nicht immer glücklich gewesen sind. Genauso geht es vielen Menschen im Landkreis Günzburg angesichts der Sprengung der Kühltürme des ehemaligen Kernkraftwerks Gundremmingen am Samstag. Man muss kein Befürworter der Kernenergie sein, um ein wenig Wehmut zu spüren, dass diese beiden markanten Wahrzeichen, die an guten Tagen schon aus weiter Ferne zu erkennen waren, innerhalb weniger Sekunden für immer verschwinden werden.
Kommentar
Das strahlende Erbe lässt sich nicht einfach wegsprengen
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