Es muss ein gutes Omen sein: Während am späten Dienstagnachmittag über Günzburg ein Hagelschauer niederging und die Feuerwehr zum Einsatz ausrücken musste, blieb es in Ichenhausen bei einem kurzen, aber heftigen Regenschauer. Statt Sirenenlärm erschallte Trommelwirbel des Fanfarenzugs. Die Feuerwehrleute konnten gelassen dem Spatenstich für ihr neues Feuerwehrgerätehaus zusehen und mit einer Saftschorle anstoßen auf diesen "so lang ersehnten Tag", wie es Kommandant Ralf Berchtold ausdrückte. Die Tage, in denen die Wehr mit "massivem Platzmangel" leben musste, seien zum Glück gezählt. Jetzt wird das Gebäude bei laufendem Betrieb um- und ausgebaut und modernisiert. Bürgermeister Robert Strobel betonte, dass es die größte Investition in die Sicherheit der Bürger seit Jahrzehnten sei.
Ichenhausen