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Vor 20 Jahren fuhr ein Van in einen Trauerzug: Folgen in Jettingen-Scheppach bis heute spürbar

Am 9. März 2006 raste in der Weberstraße in Jettingen-Scheppach ein Van in einen Trauerzug. Vier Menschen kamen ums Leben, 56 wurden verletzt.
Foto: Bernhard Weizenegger (Archivbild)
Jettingen-Scheppach

Am 9. März 2006 fuhr ein Van in einen Trauerzug: „Die Bilder sind täglich da“

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    Erst vor ein paar Tagen ist Waltraud Sendner wieder gefragt worden: Das schreckliche Unglück damals in Jettingen, es jähre sich doch wieder. Wie lange das inzwischen her sei, acht oder neun Jahre? Dass es inzwischen fast exakt 20 Jahre sind, weiß die 75-Jährige ohne nachzudenken. Den 9. März 2006 wird sie nie vergessen, diesen Tag, als ihre eigene Mutter zu Grabe getragen werden sollte, ein Trauerzug ihr das letzte Geleit gab und just in diesem Moment ein Wagen in der Weberstraße ungebremst in die Menschenmenge raste. Ein Paketfahrer hatte am Steuer einen Herzinfarkt erlitten, außer ihm starben drei weitere Menschen, 56 wurden verletzt, 27 von ihnen teils schwerst. Sendner selbst hatte keinen Kratzer. „Aber diese Bilder bringe ich nicht aus dem Kopf, sie sind täglich da.“ Den anderen vier Personen, die mit ihr zu einem Gespräch zusammengekommen sind, geht es ähnlich.

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