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Kleine Kirchenmusik: Stefan Papsthart führt Konzertreihe in Günzburg fort

Günzburg

Mit Herz und frischen Ideen: Neue Ära für die „Kleine Kirchenmusik“

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    Siegfried Ranz (hinten) freut sich, dass Stefan Papsthart sein Herzensprojekt in die Zukunft führt.
    Siegfried Ranz (hinten) freut sich, dass Stefan Papsthart sein Herzensprojekt in die Zukunft führt. Foto: Claudia Jahn

    Eine halbe Stunde besinnliche Auszeit bei guter Musik, dieses Angebot in der Günzburger Frauenkirche im Rahmen der „Kleinen Kirchenmusik“ wissen die vielen Besucher sehr zu schätzen. Es waren der Cellist Gerold Foerstl und der Lehrer und Kirchenmusiker Siegfried Ranz, die 2008 erstmals zur besten Wochenmarktzeit am Dienstag im zweiwöchigen Rhythmus nach dem Vormittagsgottesdienst dieses halbstündige Konzert ihrem Freundeskreis und allen Marktbesuchern anboten. Die Konzertreihe, für die in Anlehnung an Mozarts „Kleine Nachtmusik“ der Name „Kleine Kirchenmusik“ gefunden wurde, erfreute sich schon bald immer größerer Beliebtheit. Der kleine Kreis von rund 20 bis 30 Freunden, die anfänglich das Konzert besuchten, erweiterte sich aufgrund einer guten Mundpropaganda stetig und schon nach wenigen Monaten war die Kirche an den der Musik gewidmeten Vormittagen gut gefüllt. Siegfried Ranz, der nach dem Tod von Gerhard Foerstl im Jahr 2019 zusammen mit wechselnden Solisten die Konzerte weiterführte, hat nun im vergangenen Jahr nach insgesamt 190 Konzerten den Entschluss gefasst, sein Projekt in jüngere Hände zu legen.

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