Die ehemalige Synagoge in Ichenhausen hat sich nicht nur zu einem kleinen kulturellen Zentrum im Landkreis, sondern auch zu einem inspirierenden Ort mit einem ganz besonderen Flair entwickelt. Und genau diese so spezielle Aura veranlasste den deutsch-ungarischen Klarinettisten József Balogh dazu, ein Stück zu komponieren, das am beim diesjährigen Landkreisfestival „ComeToGZer“ in Ichenhausen seine umjubelte Uraufführung erfuhr. Der in Pécs (Fünfkirchen) aufgewachsene Musiker, der schon seit Jahren ein fester Bestandteil des Musikfestivals ist, kann auf eine lange internationale Karriere als Solist zurückblicken. Der inzwischen in Lübeck beheimatete Ungar bezeichnet seine Klarinette als einen Teil seines Körpers, mit der er das zum Ausdruck bringen kann, was er mit Worten nicht sagen kann. Über seinen Klarinettenbauer Frank Hammerschmidt lernte er Herrmann Skibbe kennen und ließ sich durch ihn von der Idee des Landkreisfestivals begeistern.
Ichenhausen
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