Mehr als 200 Menschen tummelten sich am Freitag vor Pfingsten im Innenhof des Hauses 114 auf dem früheren Fliegerhorstgelände in Leipheim. Das vom Arbeitskreis „Leipheim (be)lebt“ erstmals veranstaltete Open-Air-Wochenende zog Musikbegeisterte aus der Region und darüber hinaus an.
Die Organisatoren entschieden sich dafür, die Ticket-Erlöse des ersten Festivaltages zu hundert Prozent für einen guten Zweck zu spenden. Rund 1000 Euro sind zusammengekommen. Sie fließen in voller Höhe an das Leserhilfswerk unserer Mediengruppe, die Kartei der Not. Die Stiftung unterstützt seit 60 Jahren Menschen in der Region, die unverschuldet in Not geraten.
Für Kartei der Not: Junge Musiker verzichten in Leipheim auf Gage
„Wir wollten uns einfach einsetzen“, sagt Mitorganisator Roland Mendle bei der offiziellen Spendenübergabe an unsere Redaktion. „Es gibt in unserer Gesellschaft Menschen, die auf unsere Solidarität angewiesen sind.“ Möglich wurde die Zuwendung übrigens nur, weil die jungen Musikerinnen und Musiker auf eine Gage verzichteten. Die Bands hätten sich sofort dazu bereiterklärt, lobt Mendle ihr Engagement.
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren