Maximilian Ost ist ein bisschen hin- und hergerissen. Kurz nach Ostern hat sie begonnen, die riesige Baustelle vor seiner Haustüre in der Neuen Bahnhofstraße. Da wechselten sich mannstiefe Gräben mit meterhohen Schuttbergen ab, da polterten, rüttelten und donnerten die Baumaschinen so heftig, dass das ganze Haus vibrierte. Dass die Arbeiten in diesen Tagen ein Ende haben, darüber ist er schon froh. Auf der anderen Seite, erzählt er, sei es an manchen Tagen im Sommer „totenstill“ gewesen, kein Dauerrauschen durch vorbeifahrende Autos wie in normalen Zeiten. Diese Ruhephasen wird der Vater dreier Kinder vermissen. Das Ehepaar Enzler, das ein paar Häuser weiter bergauf wohnen, ist einfach nur erleichtert, dass nun alles vorbei ist. „Die Zeit war anstrengend.“
Ichenhausen
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