Kurz flackert Blaulicht durch den Raum. Es kommt von einem Feuerwehrauto, das darin steht. Neben dem Einsatzwagen sitzt Sandra Hopp an einem Biertisch. Vor ihr liegt ein Handy, es zeigt ein Foto von ihrem Mann Jürgen Hopp. Früher habe er einen Bart gehabt, sagt sie über ihren Ehemann. Aber durch die Chemo wachsen die Haare nicht mehr. Anfang Juli hat er die Diagnose Leukämie erhalten, für die Therapie befindet er sich aktuell im Krankenhaus. Eine Stammzellenspende könnte ihm helfen. Deshalb sitzt Sandra Hopp am Donnerstag im Haus der Freiwilligen Feuerwehr Burtenbach. Hier findet eine Registrierungsaktion der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) statt. Das Ziel: Möglichst viele potenzielle Stammzellenspenderinnen und -spender finden – für Hopps Mann, aber auch für andere Betroffene.
Burtenbach
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