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Fußball: Starkes 1:1: Der VfR Jettingen crasht Gersthofens Meisterparty

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Starkes 1:1: Der VfR Jettingen crasht Gersthofens Meisterparty

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    Nico Breskott (rechts) erzielte in Gersthofen sehenswert den letzten Saisontreffer des VfR Jettingen.
    Nico Breskott (rechts) erzielte in Gersthofen sehenswert den letzten Saisontreffer des VfR Jettingen. Foto: Ernst Mayer (Archivbild)

    Nicht alles lief in dieser Spielzeit in der Fußball-Bezirksliga so, wie es sich der VfR Jettingen vorgenommen hatte. Am letzten Spieltag der Saison zeigte der einzige Bezirksvertreter aus dem Landkreis Günzburg allerdings noch einmal, was in ihm steckt. Gegen den TSV Gersthofen waren die Jettinger phasenweise die bessere Mannschaft und schnupperten an den drei Punkten. Schlussendlich musste sich der VfR aber mit einem 1:1 zufriedengeben.

    Jettingen steht Gersthofen Spalier – und gibt dann den Partycrasher

    Vor dem Spiel waren zunächst die Gastgeber im Mittelpunkt. Beim Einlaufen der Mannschaft aus dem Landkreis Augsburg standen die Jettinger Spalier und applaudierten Gersthofen für die bereits vor zwei Wochen eingefahrene Meisterschaft und den damit einhergehenden Landesliga-Aufstieg. Mit dem Anpfiff war von den freundlichen Gästen allerdings nichts mehr zu spüren. „Wir hatten uns viel vorgenommen. Wir wollten unbedingt der Partycrasher sein und das Spiel nicht einfach herschenken“, beschrieb VfR-Trainer Johannes Putz nach der Partie die Motivation des VfR. Zumal die Jettinger mit einer Niederlage und einem Sieg des BC Rinnenthal beim FC Gundelfingen II sogar noch auf Rang sieben in der Tabelle abgerutscht wären. „Wir wollten den sechsten Platz unbedingt halten“, erklärte der Coach, nachdem der vor der Saison angepeilte vierte Tabellenplatz schon seit einigen Wochen nicht mehr möglich gewesen war.

    Von Beginn an trat Jettingen engagiert auf und erarbeitete sich Chancen, doch auch Gersthofen spielte mit einem offenen Visier. „Es war der erwartet offene Schlagabtausch“, teilte Putz seine Einschätzung zu dem Spiel. Die Anfangseuphorie des VfR wurde allerdings schon nach einer knappen Viertelstunde gedämpft. Bei einer TSV-Ecke stimmte die Jettinger Zuordnung am ersten Pfosten nicht und Adnan Muminovic konnte zum 1:0 einköpfen (16.). „So einen Gegentreffer dürfen wir niemals kassieren“, ärgerte sich Putz.

    Breskott erzielt per „Tor des Monats“ das 1:1 – Putz freut sich über schönen Saisonabschluss

    Doch sein Team schüttelte sich nur kurz und setzte seinen starken offensiven Fußball anschließend unbeirrt fort. Zu häufig fehlte allerdings – nicht nur bei Jettingen, sondern auch bei Gersthofen – die letzte Konsequenz vor dem Tor. Beide Offensivreihen standen sich immer wieder selbst im Weg, sodass es mit dem 1:0 in die Halbzeit ging. Nach dem Wiederanpfiff übernahm Jettingen wieder die Kontrolle und kam so nach einer Stunde folgerichtig zum Ausgleich: Benedikt Ost setzte sich gut gegen seinen Gegenspieler durch, der Abschluss des Stürmers wurde allerdings geblockt und landete bei Pascal Prünstner. Auch der versuchte sein Glück, allerdings war erneut ein TSV-Verteidiger zur Stelle und blockte ab. In einer Bogenlampe flog das Spielgerät durch den Gersthofer Strafraum. Also fasste sich Nico Breskott ein Herz, setzte zu einem sehenswerten Seitfallzieher an und hämmerte den Ball per Direktabnahme zum 1:1 in die Maschen (60.). „Das war ein Tor des Monats“, beschrieb Putz das erste Saisontor seines Mittelfeldspielers.

    In der verbleibenden halben Stunde setzte Jettingen zur Schlussoffensive an, während das scheidende Innenverteidiger-Duo aus Daniel und Günther Heidenberger in der Defensive mit einem sehr beherzten letzten Auftritt für Ordnung sorgte. Die größte Chance auf den Jettinger Siegtreffer hatte Stürmer Prünstner, der in der 76. Spielminute TSV-Schlussmann Julian Lippmann umkurvte und nur noch das leere Tor vor sich hatte. Das fällige 1:2 verhinderte Gegenspieler Tobias Bühler allerdings mit einer mustergültigen Grätsche. „Wir hätten das Spiel mit 4:3 oder 5:3 gewinnen können“, sagte Putz mit Blick auf die vielen ungenutzten Chancen, war insgesamt aber trotzdem zufrieden. „Das war ein guter Auftritt und ein schöner Abschluss unserer Saison.“

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