Der Ausbau der Autobahn A8 zwischen der Anschlussstelle Ulm-West und dem Kreuz Ulm/Elchingen auf sechs Fahrstreifen habe „Top-Priorität“ - so hatte es Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) im Oktober 2025 gesagt. Die Autobahn GmbH des Bundes sei nun gefordert, das Projekt zeitnah umzusetzen. Wie berichtet, sollte dieses Vorhaben eigentlich schon im März 2024 beginnen. Doch es gab Verzögerungen. Parallel dazu kann sich die zuständige Außenstelle der Autobahn GmbH in Kempten nun auch wieder mit dem Ausbau der A7 zwischen Hittistetten und Illertissen beschäftigen. Das setzt allerdings voraus, dass es genügend Fachleute gibt, die sich um beide Projekte kümmern können.
Zumindest theoretisch ist die Reihenfolge bei der Autobahn GmbH klar: „Prioritär werden Projekte der Bestandserhaltung betrieben, um die sichere Befahrbarkeit der Autobahnen auch in Zukunft sicherzustellen“, sagt Josef Seebacher, Pressesprecher der südbayerischen Niederlassung der Autobahn GmbH auf Nachfrage unserer Redaktion. Demnach haben Erhaltungsmaßnahmen auf Abschnitten der A7 nördlich von Ulm Vorrang. Ebenfalls vorrangig sei der Ausbau von A7 und A8 am Kreuz Ulm/Elchingen.
Ulm/Landkreis Neu-Ulm
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