Die Begeisterung der jungen Vöhringerin über ist noch lange nicht abgeklungen. Sie steht weiterhin ganz unter dem Eindruck des Erlebten. Erst wenige Tage ist sie zurück, nach wie vor fasziniert von Begegnungen mit anderen Menschen, vor allem indigener Herkunft, und Eindrücken, die sie in einer Woche ihres Aufenthaltes erlebt hat. Mit ihrer persönlichen Identifikationskarte hatte Livia Kern Zutritt zu allen Treffen, zu denen sich die 200 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik trafen und ebenso die für den Klimaschutz engagierten Organisationen und Gruppen. Diese Konferenz gibt es seit 30 Jahren, um weltweite Maßnahmen zum Klimaschutz zu intensivieren.
Wie kommt eine Studentin aus Vöhringen zu einer Reise nach Brasilien? Das hat mit ihrem Studienplatz in Innsbruck zu tun, wo die 20-Jährige Geografie studiert. Als Absolventin des Illertal-Gymnasiums entschied sie sich nach dem Abitur für ein soziales Jahr in Afrika. Sie lebte und arbeitete in Malawi, eine ehemalige britische Kolonie, „ein armes Land in Zentralafrika“, wie sie sagt. Sie engagierte sich sozial und lernte vor Ort kennen, was Armut bedeutet. Malawi ist eines der ärmsten Länder der Erde.
Vöhringen/Belém
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