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Pfaffenhofen
14.01.2022

Frau nimmt nach Unfall Verfolgung auf: Polizei rettet Mäusebussard

Mit diesem Foto und einem Beitrag auf Facebook informierte das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West am Freitag über den Einsatz für einen verletzten Mäusebussard bei Pfaffenhofen.
Foto: Polizeipräsidium Schwaben Süd/West

Ein Greifvogel wird bei einem Unfall zwischen Biberberg und Beuren verletzt. Die besorgte Autofahrerin und Polizisten kümmern sich um das flüchtige Tier.

Ein Wildunfall mit einem Greifvogel hat am Donnerstagnachmittag die Polizei bei Pfaffenhofen beschäftigt - und offensichtlich so amüsiert, dass das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West einen kurzen Bericht samt Foto auf Facebook gepostet hat. Das Bild zeigt einen Beamten mit Handschuhen und FFP2-Maske, der einen Mäusebussard in den Händen hält. Das Tier lugt mit großen Augen und offenem Schnabel aus einer Warnweste hervor, mit der der Polizist den Raubvogel umwickelt hat. Trotz Schutzmaske ist deutlich zu erkennen, wie der Beamte in die Kamera lächelt.

Der Mäusebussard wurde nach Angaben der Polizei bei der Kollision mit einem Auto verletzt. Diese ereignete sich am Donnerstag gegen 15 Uhr auf der Kreisstraße NU3 von Biberberg aus kommend in Richtung Beuren. "Der Vogel flog einer 58-jährigen Fahrzeugführerin vor ihr Auto", berichtet die Polizei. Dabei sei auch das Auto leicht beschädigt worden.

Bei einem Tierarzt in Vöhringen wurde der verletzte Mäusebussard weiterbehandelt

In dem Facebook-Post beschreibt das Polizeipräsidium, wie es danach weiterging. So sei der Greifvogel zunächst verletzt zurückgeblieben und anschließend davongeflogen. Die Autofahrerin nahm die „Verfolgung“ auf und „observierte“ den Vogel bis zum Eintreffen der Polizei. "Dieser konnte, als er uns sah und flüchten wollte, nach kurzer „Verfolgung“ gestellt und anschließend „fixiert“ werden", berichten die Beamten. "Wir brachten ihn im Anschluss zu einem Tierarzt nach Vöhringen, wo er weiter medizinisch versorgt wurde." Abschließend kommen die Polizisten zu folgender Einschätzung: "Der kleine Mäusebussard kommt höchstwahrscheinlich durch."

Mehrere Facebook-Nutzer loben in ihren Kommentaren den Einsatz der Polizei und das Verhalten der Autofahrerin. Bis Freitagabend bekam der Beitrag fasst 200 "Likes". (jsn)

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