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Stark war auch der Auftritt von Greg is back Junior aus Augsburg.

Illertissen

Fetzige Rhythmen und großartige Stimmung

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    Eine Bühne voller Akteure und großartige Stimmung – oben bei den Instrumentalisten und Sängern ebenso wie unten im Saal. So ging es ab beim Konzert in der Aula des Kollegs der Schulbrüder mit dessen Big Band, Collegium Cantans und Greg is back Junior aus Augsburg.

    Dem Auftritt der Big Band folgte der des neuen Oberstufenchors.

    Die stilistisch passende Ouvertüre gab die Big Band der Schule. Bandleader Holger Koppitz führte in launigen Anmoderationen durch das Programm. Ebenso erklangen auch Songs mit beeindruckendem Solo-Gesang von Lena Claus-Alvarez und Ben Schneider. Nach der wie immer bravourösen Big Band folgte dann der neue Oberstufenchor namens „Collegium cantans“. Noten lesen können die jungen Damen – erfreulicherweise gab es auch einige Männerstimmen – natürlich schon. Doch es brauchte auch eine ausdrucksstarke Körpersprache; da wäre eine Notenmappe eher Hindernis gewesen. Hinzu kommt, dass Chorleiterin Verena Gropper die Arrangements von Songs wie Sweet Dreams, Viva la Vida oder Westerland gemeinsam mit den Schülern selbst kreiert hat. Begleitet wurden sie von einer kleinen Band aus Schülern und Lehrern des Kollegs. Quasi als Gastgeschenk überließ der Augsburger Gastchor Greg is back junior den Illertissern ihre Mikrofonanlage, sodass jede einzelne Stimme über die Anlage hörbar wurde. Zunächst etwas ungewohnt, entwickelte sich daraus schnell ein erhebendes Gefühl: mühelos den großen Saal mit Klang zu füllen.

    Ein in jeder Hinsicht fulminantes Chorerlebnis.

    Gab es nach der Pause noch eine Steigerung? Schon der selbstbewusste Auftritt des Gastchors „Greg is back Junior“ aus Augsburg ließ ahnen, was folgen würde: ein in jeder Hinsicht fulminantes Chorerlebnis mit einem Ensemble, das weit über die Grenzen seiner Heimatstadt hinaus bekannt und begehrt ist. Der Macher des Ganzen, Martin Seiler, präsentierte sich humorvoll, und er weiß genau, dass er seinem hervorragenden Ensemble einiges an sängerischer Schwierigkeit zumuten kann. Dass schließlich beide Ensembles gemeinsam auftraten, war nicht nur ein sympathischer Abschluss, sondern auch ein zukunftsweisendes Omen.

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