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Staudengärtnerei in Illertissen: Gründer Dieter Gaißmayer erzählt über Anfänge und Erfolge

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„Ideen gibt es genug, sie entstehen einfach mit der Freude an der Arbeit“

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    So oder so ähnlich könnte mobile Großstadtbegrünung aussehen, lauschige Plätzchen inklusive, wie Daniel Pfeiffer, Sarah Baur und Dieter Gaißmayer (rechts) demonstrieren.
    So oder so ähnlich könnte mobile Großstadtbegrünung aussehen, lauschige Plätzchen inklusive, wie Daniel Pfeiffer, Sarah Baur und Dieter Gaißmayer (rechts) demonstrieren. Foto: Regina Langhans

    Dieter Gaißmayer, 74 Jahre, ist der gefragte Senior und geistige Kopf des auf der Illertisser Jungviehweide angesiedelten grünen Projekts mit den drei Schwerpunkten Staudengärtnerei, Museum und Stiftung. Es ist sein Lebenswerk, das 1980 begann, seitdem eine sensationelle Entwicklung nimmt und dem Gärtnern viele Facetten abgewinnt: botanisch, historisch, künstlerisch und zukunftsweisend in Richtung Nachhaltigkeit oder Klimaschutz. Im Gespräch mit unserer Redaktion über 45 Jahre Jungviehweide überlässt Gaißmayer den seit 2020 neuen Geschäftsinhabern – Ehefrau Heike gehört dazu –, seiner Tochter Sarah Baur und Daniel Pfeiffer das Schlusswort.

    Herr Gaißmayer, wie kamen Sie zu Ihrem Beruf des Staudengärtners?

    DIETER GAISSMAYER: Als gelernter Drogist habe ich mit Einführung des Filialsystems das Interesse verloren und mich des Gärtnerns mit meiner Großmutter erinnert. Zusammen mit meinem Freund Franz Brönner begann ich an der Hochschule Weihenstephan ein Gartenbaustudium. Das steht gar nicht im Widerspruch zur ersten Berufsausbildung, denn nun habe ich mit lebenden Kräutern zu tun.

    Was führte Sie auf die Jungviehweide?

    Gaißmayer: Für Brönner und mich lag der Schritt zur Selbstständigkeit nahe, da von uns beiden die Eltern ein Geschäft führten. Bei unserer Suche stießen wir auf die einstige Gemüsegärtnerei der Illertalklinik, wobei uns der damalige Bürgermeister Hermann Kolb beim Pachtvertrag sehr entgegenkam. Jahre später konnten wir das Gelände erwerben. An der fairen Zusammenarbeit mit der Stadt Illertissen hat sich aber bis heute nichts geändert.

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