Wilhelm Metz ist ein Freund klarer Worte. „Was sich heute im Straßenverehr abspielt, ist eine Katastrophe“, sagt er. Im Visier hat er vor allem junge Leute, „die mit ihrem leichtsinningen Wagemut mit PS-trächtigen Boliden sich selbst umbringen und andere, die unschuldig sind, mit in den Tod reißen“. Dabei spielt Metz auf Unfälle mit Todesopfern an, die sich zuletzt in der Region ereignet haben. „Da überschätzt so mancher junger Fahrer aufgrund fehlender Fahrpraxis sich selbst“, sagt der 71 Jahre alte Busfahrer, der seit einem halben Jahrhundert am Lenkrad sitzt. Auch Manuela Vinzelberg ist beruflich mit großem Gefährt unterwegs: Sie fährt 40-Tonner, ist halb so alt wie Metz und hat selbst schon so vieles auf den Straßen erlebt.
Vöhringen
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