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Krumbach: Ein Kalender lüftet Krumbacher Geheimnisse

Krumbach

Ein Kalender lüftet Krumbacher Geheimnisse

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    Ein Fotokalender mit zwölf Geschichten rund um St. Michael wird jetzt von der Pfarrei veröffentlicht.
    Ein Fotokalender mit zwölf Geschichten rund um St. Michael wird jetzt von der Pfarrei veröffentlicht. Foto: Andreas Keilholz

    Einen besonderen Fotokalender veröffentlicht die Pfarrei St. Michael am Sonntag, 15. Dezember unter dem Titel „St. Michaels vergessene Geschichten“. Um die zahlreichen unbekannten Anekdoten der Stadtpfarrkirche als Zeitzeugnis zu konservieren, initiierte der ehemalige Ministrantenleiter Andreas Keilholz gemeinsam mit Pfarrer Josef Baur, Gerhard Heinisch und Wolfgang Schiersner diesen Kalender. Als Autoren konnten zusätzlich namhafte Krumbacher gewonnen werden, die in ihren Texten viele unbekannte Hintergründe passend zur jeweiligen Jahreszeit erläutern.

    Kalender präsentiert bekannte und vergessene Schätze

    Unter den Autoren befinden sich neben den Projektorganisatoren auch Architekt Konrad Kling, Kapellenpfleger Georg Hofmeister und Kirchenmusiker Michael Dolp. „Den Initiatoren ist mit diesem außergewöhnlichen Kalender ein ganz besonderer Blick auf unser schönes Wahrzeichen gelungen. Mit seinen authentischen Geschichten und Bildern aus verschiedenen Perspektiven stellt er gleichermaßen für Krumbacher als auch für Auswärtige und Gäste unserer Stadt einen absoluten Geheimtipp dar“, sagte Bürgermeister Hubert Fischer.

    Sie präsentieren den Fotokalender: von rechts Bürgermeister Hubert Fischer, Hans Müller „Kupferschmied“, Mesner Gerhard Heinisch, Projektleiter und Fotograf Andreas Keilholz, Sparkassen-Vorstand Uwe Leikert, Pfarrer Josef Baur und Wolfgang Schiersner. 
    Sie präsentieren den Fotokalender: von rechts Bürgermeister Hubert Fischer, Hans Müller „Kupferschmied“, Mesner Gerhard Heinisch, Projektleiter und Fotograf Andreas Keilholz, Sparkassen-Vorstand Uwe Leikert, Pfarrer Josef Baur und Wolfgang Schiersner. 

    „Mit dem Kalender wollen wir die Leser hinter die Kulissen unserer Pfarrkirche blicken lassen und ihnen bekannte, aber auch häufig vergessene ’Schätze’ dieser Kirche in Wort und Bild vor Augen führen. Dies haben die Macher des Kalenders auf beeindruckende Weise umgesetzt“, so Stadtpfarrer Josef Baur. Unterstützt wurde das Projekt von der Stadt Krumbach, der Sparkasse Günzburg-Krumbach sowie Hans Müller „Kupferschmied“. Im Frühjahr 2020 ist eine Ausstellung zum Kalender in der Sparkasse Krumbach geplant.

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    Im Mittelpunkt des Kalenders stehen Fotografien von Andreas Keilholz, die St. Michael aus außergewöhnlichen Blickwinkeln darstellen. Die Nahaufnahmen des Fotografen zeigen kultur- und kunstgeschichtliche Details ebenso wie die gelebte Gläubigkeit auf mehrdimensionale Weise. Diese neue Sicht auf Krumbachs Wahrzeichen spiegelt sich auch in den Texten der Autoren wider. Sie gewähren zum Teil private Einblicke auf die Kirche in ihren unterschiedlichen Funktionen: als Ort des Glaubens, Gesamtkunstwerk, Begegnungsstätte und Stadtwahrzeichen.

    Wessen Gebeine liegen wirklich im Seitenaltar

    Gerade die verschiedenen Betrachtungsweisen der Autoren machen die einzelnen Geschichten reizvoll. Außerdem beantwortet der Kalender Fragen wie etwa: Warum ist St. Michael in Rot gefasst? Was bedeutet das Glockenläuten? Wessen Gebeine liegen wirklich im Seitenaltar des heiligen Valentins? Und was hat es mit dem eigenen Krumbacher „Ihr Kinderlein kommet“ auf sich? So weiht er auch regelmäßige Kirchgänger und „eingesessene“ Stadtbewohner in so manches Geheimnis um St. Michael und unsere Heimatstadt ein. „Die Recherchearbeiten mit den Autoren waren teilweise wie ein Krimi.

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    Der Kalender zeigt, dass Krumbach viele Erfolgsgeschichten in sich birgt. Er soll dazu beitragen, dass diese Geschichten nicht in Vergessenheit geraten“, sagt Projektleiter Keilholz. „Der Kalender bringt verborgene Stadtgeschichten perfekt zur Geltung. Echte Krumbacher stellen das Stadtwahrzeichen authentisch vor und teilen ihr Wissen anderen mit“, lobt Sparkassen-Vorstand Uwe Leikert die Macher des Kalenders.

    Kalender erscheint in limitierter Auflage

    Der klimaneutral gedruckte Fotokalender erscheint in einer limitierten Auflage von 500 Stück und ist nach den Sonntagsgottesdiensten in St. Michael sowie ab kommenden Montag in folgenden Verkaufsstellen für zwölf Euro erhältlich: Pfarramt St. Michael (Franz-Aletsee-Str. 12), Rathaus Stadtverwaltung Krumbach (Nattenhauser Str. 5), Bücher-Thurn (Karl-Mantel-Straße 3), Abc-Büchershop (Karl-Mantel-Straße 12), Hotel-Gasthof Traubenbräu (Marktplatz 14) und Hotel Diem (Kirchenstraße 5). Der Erlös kommt der Restaurierung des Traghimmels von St. Michael zu Gute. Warum sich ein Blick auf dessen Unterseite lohnt, steht übrigens auf dem Juni-Kalenderblatt. (pm)

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