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Rettungsleitstelle Krumbach startet vor 50 Jahren

Krumbach

Vor 50 Jahren ging Schwabens erste Rettungsleitstelle in Krumbach in Betrieb

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    Vor 50 Jahren ging die erste Rettungsleitstelle in Schwaben in Krumbach in Betrieb: Stephan Riethmüller (Stellvertretender Leitstellenleiter), Thomas Reitmayer (Mitarbeiter), Peter Holzmüller (Abteilungsleiter (komm.) Integrierte Leitstellen der Landesgeschäftsstelle), Daniel Stumpp (Mitarbeiter), Krumbachs Bürgermeister Hubert Fischer, Reiner Wolf (Leitstellenleiter), Landrat Hans Reichhart und Christoph Wolf (Mitarbeiter) mit der damaligen Urkunde.
    Vor 50 Jahren ging die erste Rettungsleitstelle in Schwaben in Krumbach in Betrieb: Stephan Riethmüller (Stellvertretender Leitstellenleiter), Thomas Reitmayer (Mitarbeiter), Peter Holzmüller (Abteilungsleiter (komm.) Integrierte Leitstellen der Landesgeschäftsstelle), Daniel Stumpp (Mitarbeiter), Krumbachs Bürgermeister Hubert Fischer, Reiner Wolf (Leitstellenleiter), Landrat Hans Reichhart und Christoph Wolf (Mitarbeiter) mit der damaligen Urkunde. Foto: Benjamin Sigmund /Landratsamt Günzburg

    Vor genau 50 Jahren ging die Rettungsleitstelle in Krumbach als erste Rettungsleitstelle in Schwaben in Betrieb. Anfangs wurden über die Leitstelle der Rettungsdienst und der Krankentransport koordiniert. In den vergangenen fünf Jahrzehnten ist sie in die Integrierte Leitstelle (ILS) übergegangen, die heute für 512.000 Menschen zuständig ist.

    Der damalige Bayerische Innenminister Bruno Merk nahm die Leitstelle am 12. Februar 1976 in Betrieb. Die 50 Jahre alte Urkunde wurde bei einer kleinen Jubiläums-Feier nun dem Günzburger Landrat und Verbandsvorsitzenden des ZRF Donau-Iller, Hans Reichhart, überreicht. „Vor 50 Jahren begann hier in Krumbach eine Geschichte der Einsatzbereitschaft. Ich bin vor allem den Mitarbeitern sehr dankbar, die mit ihrem Engagement, Fachwissen und Menschlichkeit unverzichtbar sind. Ihre Arbeit rettet Leben – jeden Tag“, betont Landrat Hans Reichhart.

    Krumbach feiert 50 Jahre Rettungsleitstelle

    Die erste Rettungsleitstelle in Krumbach war zunächst im BRK-Altersheim untergebracht. Von 1987 bis 2010 befand sich die Leitstelle mit fünf Arbeitsplätzen in der Lichtensteinstraße. Mit der Einführung des europaweiten Notrufs 112 wurden die Alarmierungsstellen der Feuerwehren sowie die Rettungsleitstellen zu integrierten Leitstellen (ILS) für Feuerwehr und Rettungsdienst zusammengelegt und die ehemaligen Rettungszweckverbände wurden zu Zweckverbänden für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung. Den Auftrag für den Betrieb der ILS Donau-Iller erhielt die Landesgeschäftsstelle des Bayerischen Roten Kreuzes in München.

    Am 17. Oktober 2010 nahm zunächst die Rettungsleitstelle ihre Arbeit in den neuen Räumlichkeiten in der Burgauer Straße in Krumbach auf. Am 8. November 2011 erfolgte mit der Übernahme der Alarmierung der Feuerwehren die Inbetriebnahme der ILS Donau-Iller als Integrierte Leitstelle. Dort stehen sieben Einsatzleitplätze und sechs Ausnahmeabfrageplätze für Großschadenslagen zur Verfügung. Je nach Tageszeit sind zwischen drei und sieben Disponentinnen und Disponenten im Dienst. Die Leitstelle ist rund um die Uhr unter der 112 zu erreichen.

    ILS Donau-Iller koordiniert Rettung in vier Landkreisen

    Die ILS Donau-Iller ist zuständig für die Kreise Günzburg, Neu-Ulm und Unterallgäu sowie die kreisfreie Stadt Memmingen, ein Gebiet von 2576 Quadratkilometern. Tagsüber sind an 15 Standorten 19 Rettungswagen im Dienst, nachts sind an elf Standorten 13 Rettungswagen einsatzbereit. Ab April stehen mit der Inbetriebnahme der neuen Stellplätze in Ettenbeuren und Illerberg tagsüber 21 Rettungswagen zur Verfügung. Rund um die Uhr sind an acht Standorten Notarzteinsatzfahrzeuge einsatzbereit. (AZ)

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