Das Ringeisen-Gymnasium hat nun zum zweiten Mal die Debattenluft des Landeswettbewerbs eingeatmet. Nachdem im vergangenen Jahr Schülerinnen und Schüler „nur“ als Springer nach München reisten, war diesmal Konstantin Hahn aus der zehnten Klasse gesetzt. Er hatte sich zuvor im Regionalentscheid des Wettbewerbs "Jugend debattiert" in Augsburg gegen die schwäbische Konkurrenz durchgesetzt. Begleitet wurde er durch den Schulkoordinator, Dominik Koch, der auch als Juror vor Ort tätig war, und seinen Klassenkameraden Simon Bauer, der als Ersatzjuror teilnahm.
Der Landeswettbewerb ist dabei nicht nur dadurch besonders, dass die besten debattierenden Schülerinnen und Schüler aus ganz Bayern gegeneinander antreten, sondern sich diese inzwischen auch recht gut kennen. Denn alle Siegerinnen und Sieger der Regionalwettbewerbe wurden im sogenannten Siegerseminar in Eichstätt vom 15. bis 18. März nochmal spezifisch rhetorisch geschult. Dass darüber hinaus neue Freundschaften entstanden sind, wie Konstantin Hahn berichtete, ist umso erfreulicher.
Dass es trotz zweier gelungener Debatten nicht für den Finaleinzug reichte, schmerzte daher kaum. Wie immer gut gelaunt konnte Konstantin Hahn gemeinsam mit hochkarätigen Gästen wie dem Vizepräsidenten des Bayerischen Landtags, die Finaldebatten im Maximilianeum verfolgen. Während in der Sekundarstufe I diskutiert wurde, ob ein verpflichtendes Politikpraktikum für Schülerinnen und Schüler eingeführt werden solle, ging es in der Sekundarstufe II um die Frage einer zeitlichen Mandatsbegrenzung für Abgeordnete im Bayerischen Landtag.
Diesmal hat es also noch nicht für das Bundesfinale in Berlin gereicht. Es bleibt aber noch ein bisschen Zeit – und Konstantin hat immerhin in der Sekundarstufe II noch drei Versuche, am Wettbewerb teilzunehmen und noch weiter zu kommen.
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