Der Meister des deutschen Humors kehrt auf die Leinwand zurück: „“ lautet der Titel des neuen Films von Bully Herbig, der am 12. August Weltpremiere hat. Natürlich schließt dieser an einen der erfolgreichsten deutschen Filme aller Zeiten an: „Der Schuh des Manitu“. Dieser lockte vor 24 Jahren fast 12 Millionen Zuschauer in Deutschland und über zwei Millionen in Österreich in die Kinos.
Michael „Bully“ Herbig ist Komiker, Schauspieler, Synchronsprecher, Drehbuchautor und Regisseur
Der Mann dahinter ist ein Tausendsassa: Komiker, Schauspieler, Synchronsprecher, aber auch Drehbuchautor, Regisseur und Produzent. Keiner kitzelt die germanischen Lachmuskeln geschickter als , der zudem seine Produkte raffiniert vermarktet. Die Vorfreude auf die Fortsetzung der Western-Persiflage mit fast identischer Besetzung schürt der gebürtige Münchner schon seit Monaten. Diesmal sollen Ranger (gespielt von Christian Tramitz) und der Apachenhäuptling Abahachi (gespielt von Herbig) von Gangstern an den Galgen geliefert werden, die in den Besitz des Kanus des Manitu gelangen wollen. Am Ende siegt natürlich das Gute.
Die Comedy ist Michael „Bully“ Herbig dazwischengekommen
Filme wollte Michael Herbig schon immer machen, die Comedy, so sagt er, sei ihm im Grunde nur dazwischengekommen. Zunächst freilich machte Herbig nach dem Realschulabschluss eine Fotografenlehre. Später blitzte er dann mit seiner Bewerbung an der Münchner Filmhochschule ab. Aus der Not heraus gründete er mit einem Kumpel eine Firma, mit der er Ansagetexte für Anrufbeantworter produzierte. Fahrt nahm die Karriere des 57-Jährigen mit der „Bullyparade“ auf, erst im Radio, dann im Fernsehen. Später schrieb Herbig mit den Filmen „Der Schuh des Manitu“ und „(T)Raumschiff Surprise – Periode 1“ deutsche Kinogeschichte. Schon beim Radio kam er mit Christian Tramitz und Rick Kavanian zusammen, die die ersten Bully-Sendungen gemeinsam produzierte. Heute stehen sie in „Das Kanu des Manitu“ immer noch zusammen vor der Kamera.
Den Spitznamen „Bully“ trägt Herbig übrigens schon lange. Den hatte ihm ein Lehrer verpasst. Der Grund: Weil er als Bub in der Schule öfter ein Trikot des mit dem Werbeslogan „Die Bullen kommen!“ trug und in seiner Klasse mehrere Mitschüler Michael hießen. Inzwischen hat er „Bully“ auch als Teil seines offiziellen Künstlernamens eintragen lassen. Privat macht Bully Herbig, der für seine Projekte die große Werbetrommel rühren lässt, übrigens so gut wie keine Schlagzeilen. Seit 22 Jahren ist er verheiratet, sein Sohn ist inzwischen 15 Jahre. Die Herbigs leben relativ bodenständig in Straßlach im Landkreis München.
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