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„Emily in Paris“ kehrt zurück: Diese Serien starten im Dezember 2025

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„Emily in Paris“ zieht nach Italien: Streaming-Serientipps für den Monat Dezember

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    Jetzt folgt sie ihrem Herz nach Italien: Die neue Staffel von „Emily in Paris“, mit Lily Collins in der Hauptrolle, startet am 18. Dezember.
    Jetzt folgt sie ihrem Herz nach Italien: Die neue Staffel von „Emily in Paris“, mit Lily Collins in der Hauptrolle, startet am 18. Dezember. Foto: Giulia Parmigiani, Netflix, dpa
    • Asbest“ (ab 5.12., ARD-Mediathek) – Die Knastserie „Asbest“ war mit ihren ruppigen Gangsterfiguren, der Extradosis Clankriminalität und rauem Straßenmilieu für die ARD ein Riesenerfolg. Jetzt geht das Bandenepos in die zweite Staffel und folgt dem tragischen Helden Momo (Xidir Koder Alian) weiter auf seinem Weg, immer tiefer in einen Abwärtsstrudel aus Gewalt und Gegengewalt. Der an sich brave Momo wollte Fußballprofi werden, doch sein Onkel, ein arabischer Clanchef (Stipe Erceg), brachte ihn auf die schiefe Bahn – und ins Gefängnis. Momo konnte am Ende der ersten Staffel fliehen, nun hetzt er in diesem rauen Gaunermelodram mit cooler Musik, Wettbüros und ja, auch etlichen Stereotypen, auf der Suche nach Antworten und Rache durch Berlin. TV-Star Kida Khodr Ramadan, der zuletzt selbst eine Haftstrafe absaß, spielt einen Häftling.

    „Queen of Fucking Everything“ startet bald im ZDF

    • Little Disasters“ (ab 11.12., Paramount+) – Abgründe hinter den Fassaden reicher Leute? In „Little Disasters“ spielt der niedersächsische Hollywood-Export Diane Kruger eine vordergründig perfekte Mutter, Jess, die in betuchten Verhältnissen lebt. Alle bewundern die Vollzeit-Mama, doch dann taucht Jess mit ihrer kleinen Tochter in der Notaufnahme auf und kann keine plausible Erklärung für deren schlimme Kopfverletzung nennen – war es Misshandlung? Behandelnde Ärztin ist ausgerechnet ihre beste Freundin Liz (Jo Joyner), die das Jugendamt alarmiert, auch wenn sie Jess und ihren Mann (JJ Feild) so in Schwierigkeiten bringt. Die beiden gehören zu einer Clique von vier Müttern, die nun alle in das wendungsreiche Drama um Jess hineingezogen werden. Der sechsteilige Psychothriller basiert auf dem fesselnden Bestseller der Autorin Sarah Vaughan.
    • Queen of Fucking Everything“ (ab 12.12., ZDF-Mediathek) – Auf 1000 Euro teuren Stöckelschuhen zum Sozialamt: Linda (Laura Malmivaara), erfolgreiche Immobilienmaklerin und Heldin dieser Serie, verkauft Edelwohnungen in Helsinki und ist ein Leben in Luxus gewöhnt. Doch als sie in diesem formidablen finnischen Sechsteiler zum ersten Mal ins Bild kommt, ist ihre schöne Bubble gerade geplatzt: Lindas Mann ist ein Betrüger und hat sie mit Schulden bis zum Ende ihrer Tage sitzen lassen. Die elegante Blondine ist arm wie eine Kirchenmaus im Kaschmirmantel, balgt sich mit Stadtstreichern um Pfandflaschen und tut alles, damit an ihrem Arbeitsplatz niemand etwas bemerkt. Da hilft nur eins: kriminell werden. Linda beginnt in dieser humorvoll-schwarzen Serie, die durchaus ernsthaft von prekären Lebensverhältnissen und der Angst vor sozialem Abstieg erzählt, zu stehlen und zu tricksen, bis sie Blut an den Händen hat und in der Unterwelt Helsinkis eine steile Karriere macht.

    „Emily in Paris“ kehrt zurück mit Staffel Nummer fünf

    • Mozart/Mozart“ (ab 12.12., ARD-Mediathek) – Wenn man auf der Straße beliebige Passanten fragen würde, welche Komponisten klassischer Musik sie kennen – der Name Mozart wäre sicher immer dabei. Dieser neue Sechsteiler hier rückt nun seine Schwester Nannerl in den Mittelpunkt, erzählt die Geschichte der begabten Pianistin aber nicht so, wie sie sich wirklich abgespielt hat, sondern als feministisches Märchen im Rokoko-Ambiente. Mozart (Eren M. Güvercin) kommt mit Burnout ins Sanatorium und mutiert zum toxischen Wicht, seine Schwester (Havana Joy) springt am Kaiserhof inkognito als Solistin und Komponistin für ihn ein. Das ist alles hübsch in Szene gesetzt, hat Schwung – und natürlich kann es in einer solchen Serie nicht um einen Grundkurs in Musikhistorie gehen, sondern darum, eine unterhaltsame Geschichte zu erzählen, die uns Heutigen etwas zu sagen hat. Kurios: Ebenfalls im Dezember startet bei Sky eine Serie über Mozart – im Mittelpunkt von „Amadeus“ steht die angebliche Rivalität zwischen ihm und dem Komponisten Salieri.
    • Emily in Paris“ (ab 18.12., Netflix) – Es ist die derzeit vielleicht meistgehasste und meistgeliebte Serie zugleich: Der Welthit „Emily in Paris“ über die Influencerin Emily (Lily Collins) aus Chicago, die in eine Marketingagentur in der Welt-Metropole der Mode versetzt wird, strotzt nur so vor Paris-Klischees rund um Croissants, Amour, Haute Couture. Trotz erheblicher Kritik entfachte die Serie einen Hype – wegen der herzigen Story und den hübschen, wie kandiert wirkenden Bildern. In der fünften Staffel verlagert sich die Handlung nach Italien, Emily darf ihre Handtaschen und aufregenden Roben nun also in Venedig und Rom spazieren tragen. Schon die letzte Folge der vierten Staffel spielte zum Teil in Italien und gab einen Vorgeschmack auf eine Welt voller Vespas, Espresso und Gelato, ein Bilderbuchitalien mit pittoresken Altstadtgassen, wo die Wäsche dekorativ zum Trocknen an der Leine hängt. Oberflächlich, aber auch leicht, romantisch und unterhaltsam: Ein echtes „Guilty Pleasure“ für die Feiertage.
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