Kann man den November lieben? So dunkel, so grau, so kalt, so nieselig. In Umfragen schafft es der November regelmäßig auf Platz eins der unbeliebtesten Monate der Deutschen. Auch schon Heinrich Heine verdunkelte er das Gemüt. „Im traurigen Monat November war's / Die Tage wurden trüber / Der Wind riss von den Bäumen das Laub …“, so ließ er sein „Deutschland. Ein Wintermärchen“ beginnen. Tut man dem November aber womöglich Unrecht? Ganz so dunkel ist jedenfalls gar nicht, sondern hat immerhin im Durchschnitt sogar mehr Sonnenstunden als der Dezember. Wir haben Menschen gefunden, die dem November gute Seiten abgewinnen können, ja sogar schwärmen, aus ganz verschiedenen Gründen. Acht Liebeserklärungen.
Andi Schmitt, Landschaftsmaler mit einer Vorliebe für Wolken: „Die Stimmungen im Himmel sind jetzt viel brillanter“
Der November ist für mich die Ouvertüre für die stille, dunkle, kalte Jahreszeit. Alles wird dunkler, alles wird stiller, die Natur bereitet sich auf den Winterschlaf vor und zieht noch einmal sämtliche Register ihrer Schönheit. Es ist ja nicht so, dass nun permanent alles im Nieselregen versumpft. So ist der November nicht. Ich erlebe diese Zeit als eine unglaubliche Inszenierung von Atmosphäre und Farbe. Das Eigenleben der Farben kommt unter dem grauen Himmel viel stärker zum Ausdruck, weil die Licht- und Schattenzonen ausgeglichener sind, das Licht gleichmäßig verteilt ist. Da ist das Gelb und Rot der letzten Blätter, deren Leuchten noch einmal gesteigert wird durch die dunklen Baumstämme und Äste, die jetzt sichtbar werden. Aber auch die dunklen Farben bekommen etwas Intensives und Strahlendes, und es erscheint mir gerade so, als ob auf einmal die Seele der Natur zutage treten würde. Der Würzburger Landschaftsmaler Curd Lessig, der viel in der Natur gemalt hat, hat beispielsweise den Sommer gemieden, weil da das Licht im Vergleich zu den Zwischenjahreszeiten eben nicht so interessant ist. Im Herbst kommt es seitlich und besitzt dann ein viel größeres Farbspektrum. Und weil die kalte Luft weniger Feuchtigkeit binden kann, ist sie auch klarer. Im Sommer kann man durch die Wärme und den Dunst, der in der Luft ist, zwar schöne Sonnenuntergänge in Orangerot erleben. Da stehen dann die Menschen da und fotografieren wie wild, aber für mich ist das langweilig. Es fehlt mir da ein interessantes Lichtspiel. Im Herbst dagegen, wenn die Wolkenfetzen fliegen, die Sonne noch nachleuchtet, die Wolken ein letztes orangerotes, rotes oder lilafarbenes Licht bekommen, da erlebe ich eine viel ausdrucksstärkere Lichtdramaturgie. Da ist was los mit Farben und Formen. Das Wechselspiel zwischen Wolken und freiem Himmel, diese Stimmungen im Himmel sind viel brillanter und dramatischer im Herbst und der November ist sozusagen das Finale furioso dieser Jahreszeit. Mir ist sie mit Abstand die liebste. Wie sich da die Natur in kürzester Zeit so stark verändert und in solcher Schönheit erstirbt, das hat für mich etwas ganz Faszinierendes, etwas Magisches. Etwas vergeht, aber es ist gut, dass es vergeht und schön, wie es vergeht. Das gibt mir einen inneren Frieden, natürlich wohl wissend, dass es auch wieder einen Frühling geben wird.
Rainer Maria Schießler, Pfarrer: „Im November können wir endlich mal innehalten und runterfahren“
Stellen Sie sich mal vor, es wäre dauernd Sommer? Das wäre doch grausig. Im November können wir endlich mal innehalten und runterfahren. Die Natur drängt uns die Ruhe regelrecht auf. Wir müssen die Nacht nicht zum Tag machen, sondern dürfen endlich einkehren und uns zurückziehen, das ist doch ein Privileg und keine Last. Der November gibt uns Zeit, zu sinnieren und uns auf schöne Momente zurückzubesinnen – und er erinnert uns daran, dass wir Menschen nur vorübergehende Erscheinungen sind.
Viele fürchten sich ja vor diesem Gedanken, aber stellen Sie sich mal vor, man müsste für immer hier bleiben? Ich habe mal eine Frau im Sterben begleitet und sie hat gesagt, es sei ein großes Privileg, nun gehen zu dürfen. Überhaupt sind Friedhöfe und Gräber ja unheimlich tolle Orte, gerade im November. So ein Grabstein ist ja wie eine Tür, da steht der Name drauf und man kann nur erahnen, was dahinterkommt. Wenn dazu noch eine Kerze brennt, ist dieses Licht wie eine Vorahnung auf die Herrlichkeit, die hinter der Tür liegt.
Oft steht da „Ruhe in Frieden“ drauf, aber es müsste eigentlich heißen „Lebe in Frieden“, denn der Tod ist ja keine Endstation. In München bin ich mal an einem Grabstein vorbeigelaufen, auf dem stand: „Schau’ nicht so blöd, ich würde auch lieber am Strand liegen“. Wer sich das auf den Grabstein schreiben lässt, hatte Spaß am Leben, auch oder gerade weil es endlich ist. Der November erinnert uns ans Loslassen und damit auch an das Glück des Lebens. Manche kommen ja in einen richtigen Blues, den habe ich nur, wenn die Münchner Löwen verlieren. Für mich gehört der November zu den schönsten Monaten im Jahr.
Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitee Kölner Karneval: „Jetzt blüht die Stadt plötzlich auf“
Für mich als Kölner gehört der November zu den besten Monaten im Jahr, denn dann beginnt endlich die Karnevalssaison. Es ist ein tolles Gefühl, wenn in dieser recht tristen Zeit die Stadt plötzlich aufblüht und bunt wird, wenn die Menschen kindlich werden, sich kostümieren und gemeinsam feiern. Karneval wird ja nicht umsonst als fünfte Jahreszeit bezeichnet.
Als Präsident des Festkomitees beschäftigt mich das bunte Treiben das ganze Jahr über, das Kölner Dreigestirn muss ausgewählt, der Rosenmontagszug und dutzende Veranstaltungen geplant werden. Aber der 11. November ist immer wieder ein besonderer Tag, dann beginnt alles zu leben. Mit dem designierten Dreigestirn den leeren Kölner Dom zu besuchen, ist jedes Mal ein erhebender Moment. Auch die Vertragsunterzeichnung später im Rathaus und die Feier auf dem Heumarkt sind toll.
Ich habe wenige ruhige Momente im November, dabei schätze ich auch die Gedenktage sehr. Ich bin ja nicht nur Karnevalist, sondern hauptberuflich Bestatter und verbringe viel Zeit auf Friedhöfen. Wenn der Nebel über den Gräbern hängt und ein paar Kerzen flackern, ist die Stimmung zauberhaft. Auf mich wirkt das wie ein Mahnmal ans Carpe Diem. Leben und Tod liegen ja oft nah beieinander, selbst im Karneval wird das Leben gefeiert und der Verstorbenen gedacht. Das Lied „Alle Jläser huh“ der Kölschrock-Band Kasalla spiegelt das sehr schön wider. Ich bin schon voller Vorfreude auf den November, denn für mich beginnt eine freudige Zeit, die Besinnlichkeit im Advent stört den Rheinländer ja eher. Die Zeit wirkt auch sehr verbindend, weil man viele Freunde und Bekannte trifft, die man das Jahr über nicht so oft sieht. Zum Karneval kommen alle zusammen.
Alexandra Müller-Ehrlich, Winzerin: „Der Monat ist ein Reset für die Natur und für uns“
Ich gehöre zu den BERmenschen. Das sind diejenigen, die die Monate lieben, die auf -ber enden. Also September, Oktober, November, Dezember. Wenn ich den ersten Kürbis Ende des Sommers sehe, freue ich mich. Am November liebe ich die leichte Melancholie, die über allem liegt, die mich aber nicht traurig stimmt, im Gegenteil. Ich bin ein fröhlicher, positiver Mensch, aber mir gefällt dieses Runterkommen hin zum Jahresende, die frische und kühle Luft, der Geruch von Regen oder der Duft, wenn es gerade geregnet hat, der Nebel, der frühmorgens über den Wiesen liegt. In dieser Zeit gehe ich hier am Schwanberg mehr spazieren als sonst im Jahr, fotografiere viel und genieße die Ruhe nach den anstrengenden Tagen des Herbstes. Die Trauben sind geerntet, die letzten Blätter fallen, und es gibt im Weinberg eigentlich für uns nichts zu tun, die Reben schneiden wir erst Ende Januar.
Und im Keller ist es ähnlich, da hört man ein leichtes Geblubber von den gärenden Weinen, auch das ist eine ganz besondere Atmosphäre. Die Philosophie unseres kleinen Weinguts „Drei Zeilen Wein“ ist es, dass die Natur uns den Rhythmus vorgibt, und wir damit mitgehen und gelassen bleiben, und so wollen wir auch mit den Weinen sein. Der Wein ist jetzt auch ohne unser Zutun im Werden und unser Job ist es gerade, ihm Zeit und Ruhe zu geben. Bei uns liegen alle Weine auf der Vollhefe, bis wir füllen und wir füllen immer sehr spät, erst Mitte des nächsten Jahres. Manchmal sitzen mein Mann und ich da tatsächlich bei Kerzenschein, ziehen ein paar junge Weine vom Fass, probieren ganz in Ruhe und überlegen, was wir im nächsten Jahr so machen können. Ich stelle immer Musik an, wenn ich in den Keller gehe, im Sommer ist das oft ziemlich lauter Reggae oder House, jetzt aber höre ich meist Jazzmusik. Im Grunde ist dieser Monat so etwas wie ein Reset für die Natur, aber auch für uns, damit wir wieder Kraft tanken können für den Frühling.
Wilhelm Schmid, Philosoph: „Mit dem November beginnt die Zeit des Nachdenkens“
Der November ist die Zentrale des Herbstes, mit ihm beginnt die philosophische Zeit, die Zeit des Nachdenkens. Das Leben neigt sich, in der Natur zeigt es sich, die Blätter fallen, die Kräfte ziehen sich in die Wurzeln zurück und unweigerlich denkt man über das eigene Leben nach, das sich ebenfalls neigt. Je älter man wird, desto klarer wird einem das. Wenn sich das Leben nicht neigen würde, wie interessant wäre es dann noch? Es ist doch eine schreckliche Vorstellung, wenn es tausende Jahre andauern würde, die Menschen würden an Langeweile sterben. Dieser Gedanke tröstet mich nicht restlos, aber doch ein wenig.
Der November ist auch die Zeit des Erinnerns an das, was man schon alles erlebt habt. Das bringt Dankbarkeit für ein erfülltes Leben hervor. Erfüllung resultiert ja nicht nur aus positiven Erfahrungen, sondern aus der Fülle aller Lebenserfahrungen. Das Erinnern bringt einen auch dazu, über das nachzudenken, was man noch nicht realisiert hat, was man bitterlich bereuen würde, wenn man es nicht tut. Für mich war es der Wunsch, eine Weltreise zu machen. Der hat mich seit vergangenem Herbst umgetrieben, im Juli bin ich dann aufgebrochen, war zwei Monate unterwegs, habe Australien, Neuseeland und Südamerika bereist. Jetzt fühle ich mich erleichtert, dieser unerfüllte Wunsch bedrückt mich nicht mehr.
Die Zeit des Nachdenkens über das Leben, was man gelebt hat und was nicht, ist unglaublich wertvoll, nicht nur für mich als Philosoph. Denn sie führt unweigerlich zur Frage nach dem Sinn. Wofür bin ich da? Was sind meine Aufgaben? Wofür lebe ich? Für mich ist es die Liebe. Und ich frage mich: Lebe ich sie? Mit wem? November ist für mich die Zeit der Liebe, denn in der äußeren Kälte suchen wir nach innerer Wärme. Diese finden wir in der Liebe. Ich verbinde den November auch ganz stark mit einer Jugendliebe, die im Verborgenen stattfand. Wir trafen uns auf einer Parkbank im Wald, ich rieche noch heute die würzige, frische Luft von damals. Eines Tages saß ich allein auf der Bank, das Mädchen kam nicht wieder. Ein trauriger Moment, aber das Schöne am Rückblick ist ja, dass er oft nur das Schöne zurücklässt.
Mein liebster Ort, um über das Leben in all seiner Fülle zu sinnieren, ist das Café. Wenn es draußen kalt ist und ich im warmen Café sitze, zweifle ich nie am Sinn des Lebens. Das Einzige, was mir dann fehlt, ist meine Frau, die vor vier Jahren verstorben ist. Aber sie hat mir versprochen, dass wir uns im Land ohne Worte wiedersehen werden. Das tröstet mich ungemein.
Simon Lang, Sternekoch: „Kulinarisch gibt der November viel her“
Ich habe gerade zwei Drachen gekauft für meine Töchter und werde die jetzt hoffentlich bald ausprobieren können, wenn der Novemberwind gut bläst. Überhaupt ist es wunderbar, draußen zu sein, wenn die Natur so einmalig bunt ist, da macht sogar das Laub rechen Spaß. Und wenn man dann beim Golfen noch die letzten schönen Tage des Jahres erwischt, dann ist das auch wunderbar.
Im November macht sich außerdem schon diese leichte Vorfreude auf Weihnachten breit. Mit meiner Mama haben wir da früher zusammen die Plätzchen gebacken, die Weihnachtsmärkte werden aufgebaut und gehen meist auch schon im November los.
Aber auch kulinarisch gibt der Monat sehr viel her. Es ist Kürbiszeit, es gibt viel Geschmortes, während man im Sommer ja eher Gegrilltes isst. Eine schöne Ochsenbacke oder Ochsenschulter, vielleicht mit Kastanienpüree oder eingelegtem Kürbis dazu, und einer Soße mit Rotwein oder Portwein, das sind Gerichte, die ich vor allem mit dem November verbinde. Gerichte mit größerer Dichte, als man sie isst, wenn es draußen warm ist. Im Sommer ist das Essen eher säurehaltig, jetzt will man wieder Gerichte mit kräftigeren Aromen, Soßen, die mehr Tiefe haben.
Ich erinnere mich auch gern an die Eintöpfe meiner Mutter, mit viel Kartoffeln und Karotten. Die Geflügel- oder Rinderbrühe, die sie verwendet hat, kann man auch durch Gemüsebrühe ersetzen und dem Eintopf dann mit vielen Kräutern eine frische Note geben, oder ihn mit einer Scheibe Ingwer oder einer Orangen- oder Zitronenschale aufwerten. Da bekommt der klassische Eintopf dann auch einen ganz neuen Charakter.
Dominik Mendle, Forstdirektor der Fuggerschen Stiftungen: „Ich kann diese besondere Stimmung genießen“
Im November kommt bei uns immer schon ein wenig Weihnachtsstimmung auf, denn da gehen wir durch unsere drei kleinen Christbaum-Kulturen und wählen die Bäume aus, schlagen und verladen sie, damit sie pünktlich im Advent in der Fuggerei verkauft werden können. Dafür müssen wir aber erst die Gleichmäßigkeit der Astquirle prüfen, dann müssen wir verschiedene Variationen der Buschigkeit aussuchen, denn mancher mag es lieber, wenn die Äste dichter wachsen, andere wollen den Christbaum etwas lichter, weil sie vielleicht echte Kerzen darauf stecken. Aber alle Bäume müssen natürlich gerade sein, sollten eine schöne Spitze haben und frei von Schäden oder Pilzbefall sein.
Auch generell sind wir in diesem Monat besonders viel im Wald unterwegs, denn im November ist unsere Hochsaison, da beginnt die Holzernte und gleichzeitig werden die Neupflanzungen durchgeführt. Die Forsttage im November sind eine Tradition, die noch aus der Zeit herrührt, als der November kälter war, manchmal sogar schon der Boden gefroren war und die Maschinen für die Holzbewirtschaftung deswegen nicht so große Schäden anrichteten. Dazu kommt, dass das geschlagene Holz dann ja gelagert werden muss und in den kühlen Wintermonaten nicht so schnell „verfärbt“ wie im Sommer und so länger frisch bleibt.
Obwohl der November also viel Arbeit mit sich bringt, kann ich aber immer noch diese besondere Stimmung genießen, die dann im Wald herrscht: die Färbung in allen Variationen, die Spinnennetze, die im Tau funkeln – das ist immer wieder ein großartiges optisches Highlight!
Josef Glogger, Besitzer von Bayerns bekanntestem Weihnachtshaus: „Das Grau nehme ich gar nicht so wahr. Ich bin einfach voller Vorfreude.“
Der November ist für mich der wichtigste Monat im Jahr, denn da entsteht die Beleuchtung für mein Weihnachtshaus. Seit 25 Jahren schmücke ich mein Haus mit Lichterketten und leuchtenden Krippen-Figuren, inzwischen sind es 45.000 Lichter, die Figuren habe ich alle selbst aus Holz gefertigt. Um alles aufzubauen, bin ich den ganzen November über beschäftigt. Es ist viel Arbeit, aber es macht auch unheimlich Spaß. Die triste Stimmung und das Grau nehme ich gar nicht so wahr. Ich bin einfach immer voller Vorfreude.
Bis zu 8000 Menschen besuchen jedes Jahr mein Weihnachtshaus. Mit ihnen zu sprechen, zu sehen, wie sie sich über die Beleuchtung freuen, vor allem die Kinder, das gibt mir Kraft. Früher habe ich die Lichter mit meiner Frau aufgehängt, sie ist vor zwei Jahren an den Folgen einer Leukämie gestorben. Das Weihnachtshaus weiterhin zu schmücken, hilft mir, ihren Tod zu verarbeiten. Jetzt unterstützen mich Freunde und Bekannte beim Aufbauen. Die Figuren lagern auf dem Dachboden, die Lichter in einem großen Regal im Keller.
Ende November muss alles fertig sein, dann kann ich notfalls noch etwas reparieren, bevor im Dezember die Lichter angehen und die ersten Besucher kommen. Ich freue mich jetzt schon wieder, mit den Menschen in Kontakt zu sein und ihnen in der kalten Jahreszeit ein bisschen Glück zu schenken. Sie geben auch viel zurück, 30.000 Euro kamen an Spenden zusammen, die ich an die Krebsforschung weitergebe. Ich liebe den November, denn da ist einiges los bei mir.
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