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Krimi-Expertin erklärt, was den Reiz der Krimis von Agatha Christies ausmacht

Interview

Krimi-Expertin: „Beim Lesen von Agatha Christies Büchern rätselt man immer mit“

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    Die Kriminalstoffe von Agatha Christie sind nicht zuletzt ein Rätselvergnügen: Margaret Rutherford als Miss Marple (daneben: Stringer Davis) in der Verfilmung von „16 Uhr 50 ab Paddington“.
    Die Kriminalstoffe von Agatha Christie sind nicht zuletzt ein Rätselvergnügen: Margaret Rutherford als Miss Marple (daneben: Stringer Davis) in der Verfilmung von „16 Uhr 50 ab Paddington“. Foto: Imago/United Archives

    Frau Dobler, wird Agatha Christie, die vor einem halben Jahrhundert am 12. Januar gestorben ist, überhaupt noch nachgefragt in Ihrer Krimi-Buchhandlung?

    MONIKA DOBLER: Erstaunlich viel, ich muss dauernd nachbestellen. Erstaunlich auch, dass so viel Nachfrage bei jungen Leserinnen besteht.

    Da geben Sie gleich ein Stichwort, wenn Sie von „Leserinnen“ sprechen. Handelt es sich bei den Büchern von Agatha Christie um spezifisch weibliche Literatur?

    DOBLER: Das würde ich nicht sagen. Aber meiner Beobachtung nach wird sie von jungen Männern nicht gelesen. Beim älteren Publikum sind es sowohl Frauen als auch Männer, die gerne Agatha Christie lesen, bei der jüngeren Leserschaft hingegen nur die Frauen. Jedenfalls kann ich mich nicht erinnern, an einen jüngeren Mann mal eine Agatha Christie verkauft zu haben.

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