Braune Dackelaugen, Schnurrbart, und gerne Mal etwas zerzaustes Haar – das ist Schauspieler Pedro Pascal, so wie man ihn kennt. Seine Fans nennen ihn liebevoll „Daddy Pascal“. Damit spielen sie auf seine Rollen in Filmen wie „The Mandalorian“ und „The Last of Us“ an, wo er beide Male eine grimmige, aber doch gutherzige Vaterfigur spielt. „‘Daddy’ sein ist eine Lebenseinstellung“, behauptet Pascal grinsend in einem Video. Denn der 50-Jährige hat selbst keine Kinder.
Pedro Pascal spielt in „Eddington“, „Fantastic Four“ und „Materialists“
Den Trubel um Pascal zu entkommen, ist gerade nicht leicht. Aktuell ist er in drei Filmen gleichzeitig im Kino zu sehen, in „Eddington“, „Fantastic Four“ – und nun „Materialists - Was ist Liebe wert“. In der romantischen Komödie verliert sich Partnervermittlerin Lucy (Dakota Johnson) in einem Liebesdreieck mit dem wohlhabenden Harry (Pedro Pascal), und ihrem armen Ex-Freund John (Chris Evans). In einer Welt geprägt von Geld und Status muss sie eine Entscheidung fällen.
Doch bis Pascal in Hollywood so gefragt wurde, hat es lange gedauert. Der Chilene, der mit vollem Namen José Pedro Balmaceda Pascal heißt, ist in den 70er-Jahren zusammen mit seiner Familie vor politischen Umbrüchen geflohen. In Amerika absolvierte er ein Schauspielstudium. Pascal spielte in einigen Nebenrollen, musste aber parallel kellnern, da der große Erfolg ausblieb. Fast zwei Jahrzehnte später gelang ihm dann der Durchbruch mit der Rolle des Oberyn Martell in der Serie „Game of Thrones“.
Pedro Pascal setzt sich für die queere Community ein
Der Schauspieler nahm nach dem Tod seiner Mutter ihren Mädchennamen an, um sie zu ehren. Denn er sagt, dass er es ohne sie nie so weit geschafft hätte. Nicht nur seine Eltern seien ihm wichtig, auch zu seinen Geschwistern habe er ein sehr inniges Verhältnis. Besonders seiner Schwester Lux Pascal, die sich 2021 als transgender outete, steht er nahe. Pascal setzt sich seit langer Zeit für die queere Community ein, wofür viele seiner Fans ihn loben.
In den vergangenen Wochen machte sich jedoch Unmut breit: Kommentare in sozialen Medien werfen Pascal vor, er wäre zu aufdringlich gegenüber seiner Schauspielkolleginnen, wenn er ihnen zum Beispiel auf dem roten Teppich den Arm streichelt. Aber Pascal hat erklärt, dass ihm Berührungen helfen, „seine Angstzustände zu bewältigen“. Auch seine männlichen Kollegen umarmt er häufig. Und Vanessa Kirby, sein Co-Star in „Fantastic Four“, lächelt einfach und schmiegt sich an seine Seite.
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