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Ein Pfarrer, ein Pater und zwei Diakone

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Ein Pfarrer, ein Pater und zwei Diakone

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    Die Ministranten der Pfarrei Sankt Laurentius Hurlach werden eingerahmt vom Seelsorgeteam; links Albert Vögele, der im Oktober zum Diakon geweiht wird, daneben Pfarrer Johannes Huber; rechts sitzend Pfarrer und bischöflicher Geistlicher Rat Anton Kiefersauer, dahinter Diakon Thomas Knill, rechts außen Pater Aurelian Feser.
    Die Ministranten der Pfarrei Sankt Laurentius Hurlach werden eingerahmt vom Seelsorgeteam; links Albert Vögele, der im Oktober zum Diakon geweiht wird, daneben Pfarrer Johannes Huber; rechts sitzend Pfarrer und bischöflicher Geistlicher Rat Anton Kiefersauer, dahinter Diakon Thomas Knill, rechts außen Pater Aurelian Feser. Foto: Romi Löbhard

    Mit einem Gottesdienst in der Hurlacher Pfarrkirche Sankt Laurentius feierte die Pfarrgemeinde Hurlach gemeinsam mit Vertretern aus Erpfting, Igling und Holzhausen die vollständige Errichtung der Pfarreiengemeinschaft Igling. Damit ist die Pfarrei Hurlach endgültig Teil der Gemeinschaft. Der Grundstein zu dieser Maßnahme war schon einige Monate früher gelegt worden.

    Im Oktober 2013 bereits hatten alle Mitglieder von Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung Hurlach ein Schreiben von Domvikar Christoph Hänsler (Leiter der Personalabteilung Priester in der Diözese Augsburg) erhalten, in dem mitgeteilt wurde, dass – unter anderem im Hinblick auf das hohe Alter des Hurlacher Ortspfarrers Anton Kiefersauer – die Pfarrei Hurlach in die Pfarreiengemeinschaft Igling eingegliedert und Hurlach ab sofort an den Sitzungen des Pastoralrats der Gemeinschaft beteiligt werden solle. Die Vollmitgliedschaft in diesem Rat sei für März 2014 vorgesehen. Er habe, so Hänsler in dem Brief, gemeinsam mit Pfarrer Kiefersauer Veränderungen vereinbart, um einen gangbaren Weg dahin zu finden.

    So wurde die Temporalienverwaltung, das sind Zuständigkeit und Vorsitz der Kirchenverwaltung Hurlach, am 15. November 2013 bereits auf den Iglinger Pfarrer Johannes Huber übertragen und auch das Pfarrbüro nach Igling verlegt.

    Der von Pfarrer Johannes Huber und Pater Aurelian Feser zelebrierte Gottesdienst in Sankt Laurentius als Auftakt zur Fastenzeit diente neben der offiziellen Eingliederung der Pfarrei Hurlach in die Pfarreiengemeinschaft Igling vor allem der Vorstellung neuer Ansprechpartner und Gepflogenheiten in der Hurlacher Pfarrei. Nach großem Dank an den im Gotteshaus anwesenden, mittlerweile 94-jährigen Pfarrer und Bischöflichen Geistlichen Rat Anton Kiefersauer, der „einige Jahrzehnte lang das Gesicht für die Kirchenbesucher“ gewesen sei, zeichnete der 1960 in Seeg geborene Pfarrer Huber seine bisherigen Stationen bis zu den jüngsten viereinhalb Jahren in der Pfarreiengemeinschaft Igling mit vier Pfarreien nach.

    Pater Aurelian Feser (Jahrgang 1945) bekleidet eine halbe Stelle in der Pfarreiengemeinschaft. Er sei nach vielen Jahren der Seelsorge im Umkreis seiner Heimat Bingen zunächst in Sankt Ottilien im Gästebereich eingesetzt worden, habe aber schnell gemerkt, dass er die Pastorale vermisst, so der Rheinland-Pfälzer. Den beiden Priestern zur Seite steht Diakon Thomas Knill. „Ich bin gern hier“, erklärte der 1961 in Rain am Lech geborene, langjährige frühere Gemeindereferent in der Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Landsberg. Er ist seit einigen Jahren in Igling tätig.

    Bald wird es einen weiteren, in Hurlach bestens bekannten Diakon geben: „Heute ist Start meines Heimatpraktikums unter Anleitung von Pfarrer Huber und ich bin ihm und Diakon Knill sehr dankbar, dass ich in den kirchlichen Dienst mit hineingenommen werde“, erklärte der im Ort wohnhafte Albert Vögele bei der Vorstellungsrunde. Nach zwei Fernkursen in Theologie sei dies nun die Endphase, im Oktober empfange er die Weihe zum ständigen Diakon, so Vögele.

    Die Einladung zum anschließenden Empfang im Gemeindesaal Hurlach, mit Genuss einer Fastensuppe „zum Miteinander warm werden“, wie es Pfarrer Huber formulierte, nahmen die meisten Gottesdienstbesucher an.

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