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Kommentar: KZ-Außenlager: Es ist zu lange nur geredet worden

Kommentar

KZ-Außenlager: Es ist zu lange nur geredet worden

Thomas Wunder
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    Das ehemalige KZ-Außenlager Kaufering VII. zwischen Landsberg und Erpfting.
    Das ehemalige KZ-Außenlager Kaufering VII. zwischen Landsberg und Erpfting. Foto: Stefan Kukla

    Es ist ein „Denkmal von nationaler Bedeutung“ und seine Konservierung war dem Bund 700000 Euro wert. Gemeint sind die Überreste des KZ-Außenlagers Kaufering VII. im Wald zwischen Landsberg und Erpfting. Doch jetzt müssen weitere Schritte folgen.

    Noch immer stehen Besucher der Gedenkstätte vor verschlossenen Türen, wenn sie sich nicht vorher für eine Führung angemeldet haben. Noch immer fehlen Infotafeln und gut befestigte Wege. Dabei ist in den vergangenen Jahren über die Zukunft des Lagers so viel geredet und auch gestritten worden.

    Warum dauert das so lange?

    Eine Arbeitsgemeinschaft unter dem Vorsitz des ehemaligen Wissenschaftsministers Thomas Goppel aus Eresing und der Ausschuss für Bildung und Kunst des Landtags machten sich Gedanken. Jetzt müssen Taten folgen. Es gibt ja schließlich schon eine Machbarkeitsstudie für ein Dokumentationszentrum mit drei Lösungsvorschlägen. Doch im zuständigen Kultusministerium ist noch keine Entscheidung gefallen. Warum dauert das so lange? Fehlt es am Geld? Wichtig ist doch im Moment ohnehin nur, was gemacht werden soll. Erst danach geht es um die Finanzierung des Projekts.

    Mehr zum Thema: KZ-Außenlager in Landsberg: Was passiert mit der Gedenkstätte?

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