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Kommentar: Kontrollen der Tuning-Szene sind richtig

Kommentar

Kontrollen der Tuning-Szene sind richtig

Dominic Wimmer
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    Die Tuning-Szene beschäftigt die Polizei im Landkreis Landsberg.
    Die Tuning-Szene beschäftigt die Polizei im Landkreis Landsberg. Foto: Ralf Lienert (Symbolbild)

    Einige Männer kennen das aus ihrer Sturm- und Drangzeit noch: Sportfahrwerk, Spoiler, Auspuffanlage und dicke Soundanlage mit Subwoofer im Kofferraum. In den späten 1990er- und frühen 2000er-Jahren erlebte die Tuning-Szene auch im Landkreis Landsberg einen absoluten Höhenflug. Junge Männer dröhnten mit ihren Autos x-mal durchs Dorf, hatten die Musik extra laut aufgedreht, um aufzufallen. Die meisten Autos waren oft mehr Schein als Sein und nur optisch getunt. Heute sieht die Lage etwas anders aus. Autos mit Sportpaket und weit mehr als 250 PS gibt es von der Stange und leicht zu finanzieren – auch für junge Leute.

    Dass sich eine Tuningszene im Landkreis Landsberg regelmäßig trifft, ist überhaupt nicht zu kritisieren. Aber der Spaß hört schnell auf, wenn Anwohner unter Ruhestörungen zu leiden haben und wenn Tempoverstöße innerorts festgestellt werden. Keine Gnade sollte es für diejenigen geben, die mit Höchstgeschwindigkeiten nachts über die Straßen donnern, als wären sie Hauptdarsteller in einem Hollywoodfilm à la „Fast and Furious“. Sie gefährden nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Deshalb ist es richtig, dass die Polizei genauer hinschaut. Teilnehmer von illegalen Straßenrennen sollen die volle Wucht des Gesetzes zu spüren bekommen.

    Lesen Sie dazu auch: Die Polizei Landsberg jagt die Tuning-Szene

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