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Kommentar: Spitalstiftung: Nicht um jeden Preis

Kommentar

Spitalstiftung: Nicht um jeden Preis

Gerald Modlinger
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    Das Spitalgut der Stadt Landsberg.
    Das Spitalgut der Stadt Landsberg. Foto: Thorsten Jordan

    Einfach im Handumdrehen kann die Heilig-Geist-Spital-Stiftung nicht neu gegründet werden. Wie immer, wenn es um die Übertragung von Vermögens- beziehungsweise Immobilienwerten geht, stehen nicht nur spürbare Notar- und Grundbuchgebühren im Raum. Sondern auch Anwälte und Steuerberater müssen hinzugezogen werden, und am Ende könnte auch noch das Finanzamt seinen Anteil haben wollen.

    Der Artikel zum Thema: Gibt die Stadt ein millionenschweres Vermögen zurück?

    An der Hilfe durch das Finanzamt kommt die Stadt wohl nicht vorbei

    Deshalb tut die Stadt gut daran, eine solche Transaktion vorab genau zu prüfen und dann auch abzuwägen, ob die Gründung einer neuen selbstständigen Stiftung wirklich sinnvoll ist. Ohne eine verbindliche Auskunft des Finanzamts wird es nicht gehen. Mehr als 100.000 Euro sind zwar viel Geld, man muss aber auch die Relation zu einen Vermögen von rund 40 Millionen Euro sehen.

    Sollte diese Auskunft die in Rede stehenden möglichen Steuern bestätigen, gehört das Thema Neugründung aber zu den Akten gelegt. Millionen an Steuern zu bezahlen, wäre sicher nicht im Sinne der Stifter. Dann soll die Stiftung lieber wie jetzt weiter von der Stadt verwaltet werden, jedoch ordentlich getrennt vom sonstigen städtischen Vermögen, damit die Stiftung, aber auch die Stadt nicht übervorteilt werden.

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