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Pastoralreform: Keine befriedigenden Antworten

Pastoralreform

Keine befriedigenden Antworten

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    Anfang März hatten sich die Gläubigen in Egling an der Aktion „Kirche umarmen“ beteiligt und ein Zeichen gegen die Planungen des Bischofs gesetzt.
    Anfang März hatten sich die Gläubigen in Egling an der Aktion „Kirche umarmen“ beteiligt und ein Zeichen gegen die Planungen des Bischofs gesetzt. Foto: Wölzmüller (Archiv)

    Nach dem offenen Brief der Pfarrgemeinderäte der Pfarreiengemeinschaft Egling an Bischof Konrad Zdarsa ist nun Antwort aus Augsburg da. Allerdings hat der Brief aus dem Bischöflichen Sekretariat nicht den Inhalt, den man sich in Egling erhofft hat. „Leider hat das Schreiben aus Augsburg keine befriedigende Antworten auf unsere Fragen geliefert“, sagt Pfarrgemeinderatsvorsitzender Peter Dietrich. Wie berichtet, hatten die Pfarrgemeinderäte ihre „Ängste, Sorgen und Anliegen“ zur geplanten pastoralen Raumplanung 2025 und der möglichen Absetzung von Dekan Fritz Kahnert geäußert.

    „Die Umsetzung der pastoralen Raumplanung soll möglichst behutsam geschehen. Dabei ist anzumerken, dass die Umsetzung noch keineswegs abgeschlossen ist und sich deshalb durch eine gewisse Offenheit auszeichnet“, heißt es unter anderem in dem eineinhalbseitigen, Allgemein gehaltenen Antwortschreiben von Dr. Martin Tillmann (Theologischer Referent des Bischofs), das unserer Redaktion vorliegt. Die Verbundenheit mit der Heimatpfarrei werde auch in Zukunft eine unverzichtbare Bedeutung behalten. Allerdings sei zu bedenken, dass die Katholizität der Kirche über die jeweilige Gemeinde an einem konkreten Ort hinausweise und die Gesamtdimension der Kirche bezeichne, die alle Räume und Zeiten umfasse. Zudem sei es wegen der weniger werdenden Priester unumgänglich, Überlegungen für eine Neuplanung anzustellen.

    Mehr zum Thema in der Printausgabe des Landsberger Tagblatts.

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