Rott Von der Jahreshauptversammlung im Rotter Pfarrheim schickte die Katholische Arbeitnehmer Bewegung (KAB) folgenden Artikel.
Unter dem Jahresmotto „Nachhaltig leben & arbeiten“ versammelten sich über 50 Prozent der Mitglieder der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB) „Hand in Hand“ zu ihrer 38. Jahreshauptversammlung im Rotter Pfarrheim.
Stolz verkündete Vorsitzender Franz Blank vom frischen Wind in der KAB. Sowohl bei den gelaufenen Info-Veranstaltungen im eigenen Ortsverband, bis hin zu den arbeitspolitischen und organisatorischen Maßnahmen auf Bundesebene seien Erfolge zu verzeichnen. Ein Beispiel hierfür war die Ideenmesse in Augsburg mit über 550 Teilnehmern, wo Rott auch mit einem eigenen Stand vertreten war. Heutzutage benötige man wieder mehr Verbände, die etwas voranbringen und die Defizite der Zeit aufarbeiten.
Sorge bereitete dem Ehrenmitglied Jakob Gailler sen., „dass die Mitgliederzahl nicht zunimmt, hat doch der Ortsverband so viel zu bieten“. Vor allem beim Altpapiersammeln wäre „junges Blut“ nötig, um den Dienst in Rott aufrechtzuerhalten. Aus den Einnahmen hieraus finanziert die Rotter KAB viele soziale Projekte und alle Referentenhonorare. So soll zum Beispiel nach Vorschlag von Renate Keller und auf aktuellen Beschluss der KAB-Mitglieder hin der Förderverein der Rotter Schule eine zweckgebundene finanzielle Unterstützung erhalten.
Zur 25-jährigen Mitgliedschaft erhielten Jakob Gailler jun., Marianne und Andreas Resch sowie Helga und Franz Blank Auszeichnungen. Ein großer Applaus bestätigte deren in einer großen Laudatio genannten vielfältigen und besonderen Verdienste im Orts- und Kreisverband.
Mit mehreren Videobeiträgen ging der Vorsitzende noch näher auf das Jahresmotto „Nachhaltig leben & arbeiten“ ein. So sollten sich die Verbraucher ihrer „Macht“ mehr bewusst werden, Produkte gezielter einkaufen und ihr Geld ethisch anlegen. Ebenso könne die Politik nur machen was sie will, weil das Volk dies zuließe. Nicht zu vergessen sei, dass in dieser Welt „einem Jammern auf hohem Niveau“ ein elementarer Mangel an Grundbedürfnissen gegenüberstehe.
Wichtig wäre auch, das Erreichte und Gottes Schöpfung zu bewahren. Den Nachkommen ausreichende Ressourcen sowie eine intakte und lebenswerte Umwelt zu hinterlassen, sollte das gemeinsame Ziel sein. Insgesamt gelte es, der wachsenden Gier Einhalt zu gebieten.
Zu den multimedial und kurzweilig gestalteten Berichten gab es noch viel Besinnliches sowie einen Imbiss. (lt)
Jahresprogramm Das Jahresprogramm 2012 ist unter www.kab-rott.de abrufbar.