Anfang August begann auf dem umzäunten Gelände unweit von Reichling die umstrittene Gasbohrung. Die Probebohrungen sind mittlerweile beendet, doch die Kritik an dem Vorhaben reißt nicht ab. Vor drei Wochen, kurz nachdem Aktivisten auf den 40 Meter hohen Bohrturm geklettert waren, platzierte Greenpeace ein großes Banner neben dem Bohrplatz. Jetzt soll der Kreistag ein Zeichen setzen. In seiner Sitzung am frühen Dienstagabend steht ein gemeinsamer Antrag von CSU, UBV und Grünen auf der Tagesordnung. Seine wichtigsten Ziele: Der Kreistag spricht sich gegen die aktuell geplanten Gasbohrungen und Gasförderungen im Landkreis aus und der Landkreis stellt keine eigenen Grundstücke für das Projekt zur Verfügung.
Landkreis Landsberg
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