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Die Landsberger Wiesn beginnt stimmungsvoll

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Die Landsberger Wiesn beginnt stimmungsvoll – und mit einer besonderen Ehrung

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    Nach dem Anzapfen stoßen (von links) Felix Bredschneijder (Dritter Bürgermeister), Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl, „Wiesn-Bürgermeister“ Harry Reitmeir, Moritz Hartmann (Zweiter Bürgermeister), Andreas Kießwetter (Paulaner), Veranstalter Edmund Diebold, Landrätin Daniela Groß und Festwirt Andreas Krems gemeinsam an.
    Nach dem Anzapfen stoßen (von links) Felix Bredschneijder (Dritter Bürgermeister), Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl, „Wiesn-Bürgermeister“ Harry Reitmeir, Moritz Hartmann (Zweiter Bürgermeister), Andreas Kießwetter (Paulaner), Veranstalter Edmund Diebold, Landrätin Daniela Groß und Festwirt Andreas Krems gemeinsam an. Foto: Thorsten Jordan

    Schon früh herrschte Wiesn-Stimmung im Bierzelt auf der Waitzinger Wiese in Landsberg. Den Einzug der politischen und gesellschaftlichen Prominenz mit anschließendem Anzapfen verfolgten die meisten der Besucherinnen und Besucher – in der Mehrzahl junge Erwachsene – auf den Bänke stehend. Das änderte sich natürlich auch nicht, als die Band „Frontal“ die Bühne betrat. Die gehörte zuvor jenem Mann, der das beliebte Volksfest seit mittlerweile 30 Jahren organisiert: Edmund Diebold. Für seine Verdienste wurde er von der Stadt mit einer besonderen Ehrung bedacht.

    Wiesen-Organisator Edmund Diebold wurde mit der Ehrennadel der Stadt Landsberg ausgezeichnet.
    Wiesen-Organisator Edmund Diebold wurde mit der Ehrennadel der Stadt Landsberg ausgezeichnet. Foto: Thorsten Jordan

    Vor 30 Jahren, damals noch 34 Jahre jung, hatte Diebold die Idee, auf der Waitzinger Wiese in Landsberg regelmäßig ein Volksfest stattfinden zu lassen. Die „Landsberger Wiesn“ war geboren. Aller Anfang war schwer, doch mittlerweile ist die Veranstaltung aus der Stadt nicht mehr wegzudenken. Diebold ist nicht nur Veranstalter, sondern auch mit seinem Autoscooter Dauergast in Landsberg. Heuer zeigte sich im Vorfeld der Wiesn, wie wichtig sein Engagement ist. Denn als zehn Tage vor dem Start der langjährige Festwirt Roland Rachinger aus persönlichen Gründen absagen musste, hatte Diebold innerhalb weniger Stunden Ersatz gefunden. Das Festwirte-Duo Andreas Krems und Andreas Avi sprang ein.

    Edmund Diebold erhält die goldene Ehrennadel der Stadt Landsberg

    Wie in vielen Jahren zuvor auch begann die Landsberger Wiesn offiziell am Hellmair-Platz. Dort spielte die Stadtjugendkapelle – ebenfalls seit 30 Jahren dabei –, die dann auch den kleinen Festzug anführte, der sich von der Innenstadt in Richtung Festwiese in Bewegung setzte. Mit dabei waren unter anderem Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl und Landrätin Daniela Groß. Bevor die Oberbürgermeisterin das erste Fass Bier mit drei Schlägen anzapfte, stand die für Edmund Diebold überraschende Ehrung auf dem Programm. Sichtlich gerührt, mit Tränen in den Augen, nahm er von Doris Baumgartl die goldene Ehrennadel der Stadt entgegen. Es erklang „The Best“ von Tina Turner und das ganze Zelt stimmte im Refrain mit ein.

    Danach sorgte die Partyband „Frontal“ für Stimmung im gut besuchten Zelt. Das junge Publikum stand auf den Bänken und sang die vielen Hits lautstark mit. Ein Tisch am Rand stach heraus: der Stammtisch des „Landsberger Wiesn-Bürgermeisters“. Diesen Titel hatte Stadtrat Harry Reitmeir heuer bei der Bierprobe von Edmund Diebold erhalten.

    30 Jahre Landsberger Wiesn - Die Bilder von der Eröffnung

    - Waitzinger Wiese: Ehrung von Helmut Diebold mit der Ehrennadel der Stadt
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    Auftakt am Hellmairplatz, dann der kleine Umzug zur Waitzinger Wiese und das Anzapfen des Bierfasses mit Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl. Eine besondere Ehrung zum Jubiläum erhielt Veranstalter Edmund Diebold.

    Auf die Besucherinnen und Besucher der Landsberger Wiesn wartet heuer nicht nur ein neues Festzelt mit größerem Außenbereich, sondern auch einige Schausteller und Buden. Es gibt Süßes und Deftiges zum Essen, natürlich Dosenwerfen, eine Schießbude und eine Losbude. Neu in Landsberg ist heuer auch die kultige Rutschbahn „Toboggan“. Die Spiral-Turm-Rutschbahn von Claus Konrad, die unter dem Jahr in Kinsau steht, ist seit 1933 auf dem Oktoberfest dabei. Eigentlich ist sein Fahrgeschäft nur dort im Einsatz, doch Diebold hat ihn überzeugt, für das Jubiläum in Landsberg eine Ausnahme zu machen.

    Überwiegend junges Publikum besuchte das Bierzelt auf der Landsberger Wiesn am ersten Abend.
    Überwiegend junges Publikum besuchte das Bierzelt auf der Landsberger Wiesn am ersten Abend. Foto: Thorsten Jordan

    Wer hoch hinaus möchte und den Festplatz von oben sehen mochte, kann mit dem Riesenrad „Himmel der Bayern“ mitfahren. Im „Flip Fly“ geht es in mehreren Gondeln auch mal über Kopf in die Luft und mit dem „Music Express“ bei hoher Geschwindigkeit und rockiger Musik über Berg und Tal. Klassiker wie Autoscooter oder Karussell können ebenfalls gefahren werden.

    Kein Public Viewing während der Fußball-WM

    Während der Landsberger Wiesn startet auch die Fußball-WM. Ein Public Viewing der Spiele der Deutschen Nationalmannschaft, wie zur EM 2024, ist aber nicht vorgesehen, wie die Stadt auf Nachfrage unserer Redaktion mitteilt. Unter anderem, weil während des Wiesn-Zeitraums lediglich zwei deutsche WM-Spiele stattfinden und die Partie gegen die Elfenbeinküste auch erst um 22 Uhr beginnt und damit außerhalb der regulären Wiesn-Betriebszeiten liegt.

    Stadtrat Harry Reitmeir hat seinen eigenen Stammtisch auf der Landsberger Wiesn.
    Stadtrat Harry Reitmeir hat seinen eigenen Stammtisch auf der Landsberger Wiesn. Foto: Thorsten Jordan

    Das weitere Wiesn-Programm

    • Donnerstag, 18. Juni: 11 bis 16 Uhr, Seniorennachmittag mit der Band „Blechglanz“; ab 14 Uhr: Wiesn Rummel; ab 18 Uhr: Mädelsabend mit vergünstigten Fahrpreisen; 19.30 bis 23 Uhr, Bierzeltgaudi mit der „Radlerband“.
    • Freitag, 19. Juni: 14 bis 19 Uhr, Familiennachmittag mit vergünstigten Fahrpreisen und weiteren Attraktionen für Familien; 19.30 bis 23 Uhr, Bierzeltgaudi mit der Partyband „Musikuss“; ab 22 Uhr, Feuerwerk.
    • Samstag, 20. Juni: ab 14 Uhr, Wiesn Rummel; ab 19.30 Uhr, Bierzeltgaudi mit der Band „Rockspitz“.
    • Sonntag, 21. Juni: ab 11 Uhr, Wiesn Rummel und musikalischer Frühschoppen mit der Stadtjugendkapelle; 16 bis 21 Uhr, Festausklang mit der „Olchinger Blaskapelle“. (AZ)
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