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Karlheinz Dittler aus Penzing sammelt alte Grammophone und Platten

Penzing

Schrott oder Schatz? Dieser Friseur restauriert alte Grammophone

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    Karlheinz Dittlers Leidenschaft sind Grammophone und Schellackplatten. Sein erstes Grammophon: ein Odeon aus den 1940er-Jahren.
    Karlheinz Dittlers Leidenschaft sind Grammophone und Schellackplatten. Sein erstes Grammophon: ein Odeon aus den 1940er-Jahren. Foto: Thorsten Jordan

    Angefangen hat alles auf dem Heimweg von der Schule. Karlheinz Dittler kam an einer Garage vorbei, in welcher er einen braunen Kasten erblickte, der ihm gut gefiel. Daraufhin nahm der damals 16-Jährige seinen ganzen Mut zusammen und fragte den Besitzer, ob er diesen mitnehmen dürfe. Froh, dass er ihn losbekam und somit nicht wegschmeißen musste, überließ der ehemalige Besitzer dem Jungen den Kasten. Im Schulbus transportierte der Schüler seine Errungenschaft nach Hause und wurde dabei argwöhnisch von den anderen angeschaut. Da wusste Dittler noch nicht, dass er an seinen ersten „Schatz“ geraten war. „Meine Eltern haben die Hände über den Kopf zusammengeschlagen, als ich heimgekommen bin“, erzählt er weiter. „Was bringst denn du schon wieder daher“, hieß es da. Dittler berichtet, dass er schon immer gerne restauriert und gebastelt habe und so machte er sich auch gleich daran, den „alten braunen Kasten auseinanderzunehmen“. Um was es sich handelte, wusste er zu dem Zeitpunkt noch nicht – dass es ein Grammophon war, fand er erst heraus, nachdem er sich im Umfeld umgehört hatte. Im Rahmen unserer Schatz-Serie zeigt der Penzinger seiner Musiksammlung.

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