An der Kreuzung bei Gut Lichtenberg gibt es eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf Tempo 70. Wer dort häufiger vorbeikommt weiß, dass viele Autofahrer, die auf der Staatsstraße zwischen Klosterlechfeld und Geltendorf unterwegs sind, dies als unverbindliche Empfehlung behandeln. Weiter östlich bei Pestenacker ist es nicht nennenswert besser. Die Folge ist, dass es immer wieder kracht, weil abbiegende Fahrzeuge zu spät erkannt werden. Die Problematik besteht schon seit Jahrzehnten. So mancher hat wohl schon nicht mehr daran geglaubt, dass zu seinen Lebzeiten noch etwas passiert, doch dieses Jahr werden bauliche Veränderungen vorgenommen.
Nun ist klar, dass es bei Weitem nicht die einzige Gefahrenstelle ist, die es zu beseitigen gilt, und so manche für die Sicherheit sinnvolle Maßnahmen auch an den Eigentumsverhältnissen des benötigten Grunds scheitert. Im Fall von Scheuring hat es so oft – teils mit Todesfolge – gescheppert, dass eine deutlich schnellere Entscheidungsfindung viel Leid erspart hätte. Der geplante Kreisverkehr nötigt die Autofahrer zum Abbremsen, weil zu viele es eben nicht freiwillig tun. So wird mal wieder ein siebenstelliger Betrag aufgewendet, der auch ins Gesundheits- oder Bildungssystem hätte fließen können.
Kommentar
Umbau der Kreuzung bei Gut Lichtenberg: überfällig und bedauerlich
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