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Leistungsdruck und harte Konkurrenz: Nils Hegner auf seinem Weg zum Profitänzer.

Elinor Holland Kunstpreis

„Ohne Tanzen geht es nicht“ – Nils Hegner ist auf dem Weg zum professionellen Tänzer

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    Nils Hegner feilt täglich an seiner Technik im Ballettanz.
    Nils Hegner feilt täglich an seiner Technik im Ballettanz. Foto: Christian Rudnik

    Nils kann das Tanzen nie so richtig ablegen, er achtet auf seine Bewegungen auch im Alltag. Mit vier Jahren fing der Landsberger an mit dem Tanzen – zumindest so richtig, denn eigentlich habe er immer schon getanzt. Die Füße waren zu Hause niemals still. Darum meldete ihn seine Mutter in der Tanzschule an und es dauerte nicht lange, bis Nils Feuer und Flamme fürs Ballett war. Auch wenn er zwischendrin mal damit haderte, blieb er immer am Ball, oder besser gesagt an der Stange und gewann 2023 mit nur 16 Jahren den Kulturförderpreis des Landkreises Landsberg. Noch während er das Abitur schrieb, bewarb sich Nils an der Hochschule für Musik und Theater in München. Zwischen Abiturprüfungen standen beim Vortanzen Pirouetten und Sprünge auf dem Programm. Der Einsatz wurde belohnt, seit 2023 studiert Nils jetzt in München Ballett. Das bedeutet für den 18-Jährigen 30 Stunden körperliches Training in der Woche. Ständig soll dabei abgeliefert werden, die Technik muss sitzen, Choreografien beherrscht und jeden Tag verbessert werden. Der Druck ist hoch und auch nach dem Studium wird es nicht leichter. Es wartet dann der Wettbewerb um aussichtsreiche Stellen an renommierten Theatern oder Opernhäusern. Und auch dort ist oft nicht Schluss mit Konkurrenzkämpfen.

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