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Mit 17 auf der Baustelle: „Man sieht am Ende, was man geschaffen hat“

Interview

Mit 17 auf der Baustelle: „Man sieht am Ende, was man geschaffen hat“

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    Johanna Geiger aus Epfach macht eine Lehre zur Maurerin, hier bei einem Kurs in München für Sichtmauerwerk. Dort hat sie nach Plan ein Übungsstück gemauert.
    Johanna Geiger aus Epfach macht eine Lehre zur Maurerin, hier bei einem Kurs in München für Sichtmauerwerk. Dort hat sie nach Plan ein Übungsstück gemauert. Foto: Geiger

    Johanna Geiger (17) aus Epfach absolviert derzeit ihr drittes Lehrjahr als Maurerin bei der F. X. Schiessl GmbH in Denklingen. Im Interview spricht sie über ihren Berufsalltag, ihre Ausbildung und ihre Zukunftspläne. Frau Geiger, wann haben Sie gemerkt, dass Sie ins Handwerk – und konkret auf den Bau – wollen?

    JOHANNA GEIGER: Eigentlich bei den Praktika in der Schule. Da habe ich gemerkt, dass ich ins Handwerk will. Mein Papa ist auch Maurer, dadurch kannte ich den Beruf schon ein bisschen.

    Sie sind inzwischen im dritten Lehrjahr. Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

    GEIGER: Das ist ganz unterschiedlich und hängt von der Baustelle ab. Bei größeren Baustellen arbeitet man oft mehrere Tage am gleichen Abschnitt. Um 6.30 Uhr treffen wir uns im Lager, um 6.45 Uhr sind wir auf der Baustelle. Dort wird eingeschalt, Eisen gebunden und betoniert. Wenn ein Projekt Richtung Fertigstellung geht, räumen wir nebenbei auch schon auf und fahren Material weg. Meistens machen wir gegen halb zehn Brotzeit. Feierabend ist um Viertel vor fünf. Am Freitag ist meistens früher Schluss.

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