Auch in den unteren Ligen im Kreis Zugspitze beginnen nach dem Abschluss der regulären Punktrunde in dieser Woche ab Dienstag die Relegationsspiele. Dabei wird sich mancher Fußballfan, wie schon zuletzt in Denklingen oder in Kaufering, wundern, dass der Eintrittspreis um einen Euro höher als gewohnt ist. Ja, dass sogar Zuschauer, die normalerweise freien Eintritt haben, diesen einen Euro bezahlen müssen.
Das geschieht nicht, weil die Vereine aus der Relegation zusätzliches Kapital schlagen wollen – der „Sozialeuro“ wird für einen guten Zweck erhoben, kommt der Sozialstiftung des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) zugute. „Diese Einrichtung ist Gold wert“, sagt Heinz Eckl, der Zugspitz-Kreisvorsitzende und Kreisspielleiter aus Altenstadt. Die BFV-Sozialstiftung hilft unverschuldet in Not geratenen Mitgliedern der „bayerischen Fußball-Familie“. Und zwar „schnell, unbürokratisch und pragmatisch.“
Auch Vereine aus dem Kreis Landsberg profitieren von der Stiftung
In den letzten Jahren wurden Menschen und Vereine in 1200 Notsituationen mit mehr als zwei Millionen Euro unterstützt. So wurde eine Typisierungsaktion für einen an Leukämie erkrankten, ehemaligen Schiedsrichter mit 8000 Euro unterstützt. „Vor zwei Jahren wurden im Augsburger Stadion 342.000 Euro an vom Hochwasser geschädigte Vereine verteilt“, erzählt Eckl. Auch Prittriching, Polling und Bernbeuren (da brannte der Geräteschuppen des Vereins ab) bekamen finanzielle Hilfe vom BFV. Was ein Euro Eintritts-Aufschlag doch alles gutes bewirken kann.
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren