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Griechenland: Neues Jahr, alte Probleme

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Griechenland: Neues Jahr, alte Probleme

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    Griechenland: Neues Jahr, alte Probleme
    Griechenland: Neues Jahr, alte Probleme

    einem gewaltigen Schuldenberg, einer Wirtschaft, deren Talfahrt bereits im fünften Jahr in Folge anhält, notorisch unzufriedenen Bürgern und der Pleite, die wie ein Damoklesschwert über dem Land hängt.

    Es ist nicht übertrieben, wenn Ministerpräsident Lucas Papademos seine Landsleute zum Lohnverzicht auffordert, um die Staatspleite abzuwenden. Griechenland hat nur diese eine letzte Chance. Noch in diesem Monat muss mit den Geldgebern eine Einigung über den Schuldenschnitt erzielt werden. Und vom Urteil der Finanzkontrolleure wird es abhängen, ob Athen weitere Hilfszahlungen bekommt. Andernfalls droht spätestens im März der Bankrott.

    Umso erschreckender ist es, dass Papademos’ Landsleute diese Warnungen nicht verstehen wollen. Wie sonst ist es zu erklären, dass in diesen entscheidenden Wochen Apotheker und Steuerbeamte lautstark gegen die Sparmaßnahmen der Regierung protestieren. Auch ihnen sollte klar sein, dass sich der Weg zu neuen Hilfsmilliarden nur über die Forderungen der Geldgeber ebnet. Ohne die verlangten Lohnkürzungen im privaten Sektor wird es nicht gehen. Dass die Bürger sich dem, was zur Rettung des Landes beiträgt, verwehren, ist das eigentliche griechische Drama.

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