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Fasching: Narren setzen ein Zeichen

Fasching

Narren setzen ein Zeichen

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    Fast wie von Geisterhand wurde der Narrenbaum in Mindelheim errichtet.
    Fast wie von Geisterhand wurde der Narrenbaum in Mindelheim errichtet. Foto: Dominik Maier

    Die Narren haben auf dem Mindelheimer Marienplatz das unübersehbare Zeichen gesetzt, dass sich der Fasching seinem Höhepunkt nähert: Seit Freitagabend ragt dort der bunt geschmückte Narrenbaum in die Höhe. Aufgestellt haben ihn die Maibaumfreunde Mindelau – auch wenn es zeitweise so aussah, als bewegte sich der Baum von Geisterhand.

    Fester Bestandteil dieses Spektakels ist der vorhergehende Gottesdienst für Hästräger und das Fasnachtssprechen der Schulkinder. 13 Viertklässler der Grundschule gaben heuer ihre närrischen Gedichte zum Besten. Am besten gefielen der Jury, bestehend aus den Prinzenpaaren der Mindelonia und der Siedelonia sowie Zunftmeister Peter Braun von den Hochwanger Schilfgräbslern, dabei die Reime von Paula Scheffler. Sie dichtete unter anderem: „So schea gea, rot und blau, so verkleidet sind heit alle dau! So staut jetzt dau des ganze Heer, für’n Durahansel zu hoher Ehr.“ Anna-Lena Holzmann sicherte sich den zweiten, Andre Böck den dritten Preis. Viel Applaus bekamen aber auch die anderen jungen Dichter.

    Der eisigen Kälte hielten der Fanfarenzug Mindelheim und die Fanfara Brass Band Lauingen ihre heißen Rhythmen entgegen. Sie heizten den Zuschauern, darunter auch zahlreiche Narrenzünfte wie der Schetterhaufen Unterkammlach, die Buxheimer Deifel und die Wasserteufel Bad Wörishofen, ordentlich ein.

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