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Bad Wörishofen

29.01.2020

Traditionshaus Café Moschner lebt nach Insolvenz neu auf

Noch sind einige bauliche Maßnahmen beim bisherigen Café Moschner zu erledigen, doch ab Mitte oder Ende März könnte der Betrieb dort weitergehen, dann unter neuer Leitung.
Foto: Helmut Bader

Plus Für das Café Moschner in Bad Wörishofen gibt es eine Zukunft – unter einem neuem Eigentümer.

Diese Nachricht kommt sicher vielen Wörishofern und Gästen gelegen. Das Traditionscafé Moschner in der Hauptstraße wird es auch in Zukunft als Café, Bäckerei und Konditorei geben. Wie bekannt wurde, übernimmt der Inhaber einer Traditionsbäckerei den Betrieb.

Es handelt sich um eine alteingesessene Bäckerei in Dirlewang, die es dort seit 200 Jahren gibt. Sie übernimmt nun zusätzlich das Café Moschner in Bad Wörishofen. Niko Holzheu aus Dirlewang den Betrieb. Dieser firmiert dann unter dem Namen „Bäckerei und Konditorei Holzheu“.

Wie Holzheu der Mindelheimer Zeitung sagte, werden die Backwaren in Dirlewang produziert, aber mehrmals täglich nach Bad Wörishofen geliefert. Die Konditorei bleibt in Bad Wörishofen. Es wird eine neue Theke, teilweise neue Innenausstattung und eine neue Kaffee-Einrichtung eingebaut, ansonsten bleibt vieles beim Bekannten. So weit es möglich war, konnte Holzheu Teile des bisherigen Personales übernehmen, vor allem der Konditor-Lehrling kann seine Ausbildung fortsetzen.

Vor wenigen Monaten sah es für das "Moschner" noch nicht so gut aus:

Bad Wörishofer Traditionshaus steht vor dem Aus

Natürlich musste Holzheu vorab nun Geld investieren, doch er ist nach eigenen Worten „guter Dinge“, dass dem Vorhaben eine positive Zukunft beschieden sein wird. Die Neueröffnung dürfte nach den noch erforderlichen Maßnahmen wohl Mitte oder eher Ende März erfolgen, wie Nico Holzheu mitteilte.

Das Café Moschner befand sich seit Ende September in der vorläufigen Insolvenz und schloss Ende November. Stephen Moschner sagte zur Begründung, dass sich das Geschäft trotz guten Besuches insgesamt einfach nicht mehr rechnen würde.

Um größeren Schaden abzuwenden habe er sich zu diesem nicht einfachen Schritt gezwungen gesehen, so Moschner damals.

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