Gefühlt kommt jeden Tag eine neue Nachricht von einer Krise, aber diese Neuigkeit toppt noch einmal alles. Wir steuern geradewegs auf eine Kartoffel-Krise zu – und dieses Mal nicht, weil etwas knapp wird. Im Gegenteil: Die Ernte im vergangenen Jahr war zu gut, die Lager sind zu voll und schon bald können Kartoffelbauern wieder die nächsten Knollen aus dem Boden holen. EU-weit sind 3,3 Millionen Tonnen Kartoffeln „übrig“, werden teils zu Tierfutter verarbeitet oder kommen in die Biogasanlage. Doch das muss nicht sein. Wir Deutschen lassen uns ja nicht umsonst als die „Kartoffeln“ bezeichnen. Also zeigen wir der Welt mal, was wir drauf haben.
Kartoffeln gibt es in vielen Variationen
Der Plan: Von nun an kommen Kartoffeln auf den Tisch. Als Salzkartoffel, Bratkartoffel, Kartoffelgratin, Ofenkartoffel, Pommes, Chips, Kartoffelbrei, Kroketten, Kartoffelsalat, Kartoffelpuffer, Kartoffelsuppe, Wedges, Spiralkartoffel, Knödel, Gnocchi, Schupfnudeln. Und bestimmt fallen Ihnen noch mehr Kartoffelvarianten ein. Fast 84 Millionen Menschen leben in Deutschland. Macht umgerechnet für jeden rund 39 Kilo. Das muss doch zu schaffen sein!
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