Kirchheim: Der Anbau an die Kirchheimer Schule wird immer konkreter
Kirchheim
Der Anbau an die Kirchheimer Schule wird immer konkreter
Die Architekten haben die aktuellsten Pläne zur Schulsanierung und -erweiterung mit einer Aula in Kirchheim vorgestellt. Auch die Zahlen kamen auf den Tisch.
Der Anbau der Kirchheimer Grund- und Mittelschule (links) soll saniert und erweitert werden, unter anderem mit einer Aula (rechts), wie diese Grafik zeigt.Foto: Architekturbüro Axmann Weiß GmbH, Burgau
Katja Scharlach und Jakob Finkel erläuterten das künftige Raumprogramm. Im Keller entstünden zwei neue Klassenzimmer: Zeichensaal und Textilraum. Im Erdgeschoss der ehemaligen Aula kommen ebenfalls zwei weitere Klassenzimmer hinzu, darunter ein Musiksaal, außerdem ein Seminarraum und Räumlichkeiten für den Hausmeister. Im Obergeschoss entstehen zwei neue Klassenzimmer, zudem Räume für die SMV und die Schulsozialarbeit. Im zweiten Obergeschoss des Altbaus wird es einen Silentium-Raum und einen Mehrzweckraum geben, im dritten Obergeschoss befinden sich dann Lüftung und Lager.
Die neue Aula besteht aus mehreren Ebenen und einer Treppe
Von der bisherigen Aula kommt man ins neue Foyer mit Podium und einem Stuhllager. Die neue Aula wird verschiedene Ebenen haben, eine Treppe führt zudem hoch in einen Bereich, der ebenfalls zum Lernen genutzt werden kann.
Von der neuen Aula aus führt eine Treppe in den Bereich nach oben, der ebenfalls zum Lernen genutzt werden kann.Foto: Architekturbüro Axmann Weiß GmbH, Burgau
Günter Axmann-Finkel ging näher auf den Zeitplan ein: Bau- und Fördergenehmigungen seien da, der Baubeginn habe sich auf März 2024 verschoben, es bleibe aber bei der geplanten Fertigstellung im September 2025, erläuterte er. 80 Prozent der Arbeiten werden europaweit ausgeschrieben, mit einer Ausschreibung über den Winter habe man gute Erfahrungen gemacht, so Axmann-Finkel. Er machte den Schulverbandsmitgliedern Hoffnung: "Ich habe das Gefühl, dass die Kosten auf dem Bau wieder sinken."
So viel kosten die Sanierung und der Anbau an die Kirchheimer Schule
Wie Kirchheims Geschäftsstellenleiter Dominik Leder ausführte, rechne man derzeit mit Kosten von rund 7,05 Millionen Euro. Nach Abzug der Förderung über die Regierung von Schwaben (1,59 Millionen Euro) und der bayerischen Holzbauförderung (162.000 Euro) sowie der Rücklage des Schulverbands in Höhe von einer Million Euro bleiben am Ende rund 4,3 Millionen Euro, die von den beteiligten Gemeinden finanziert werden müssen. Umgelegt wird anhand der Schülerzahl: Kirchheim mit 150 Schülerinnen und Schülern muss 2,58 Millionen Euro übernehmen, Eppishausen (98 Schüler) zahlt 1,69 Millionen Euro und Salgen (zwei Schüler) 34.000 Euro.