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Neu-Ulm: Behindertenprunksitzung: Silbernes Jubiläum mit der Goldenen Elf

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Behindertenprunksitzung: Silbernes Jubiläum mit der Goldenen Elf

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    Die Goldene Elf hat im Edwin-Scharff-Haus die mittlerweile 25. Behindertenprunksitzung veranstaltet – und der Saal voll besetzt.
    Die Goldene Elf hat im Edwin-Scharff-Haus die mittlerweile 25. Behindertenprunksitzung veranstaltet – und der Saal voll besetzt. Foto: Andreas Brücken

    Spaß im Doppelpack boten die Mitglieder der Goldenen Elf mit gleich zwei Prunksitzungen im Edwin-Scharff-Haus am Wochenende. Neben den Garden, die einmal mehr mit akrobatischen Tanzeinlagen das Publikum begeisterten, sorgten auch die Gäste wie der Bauchredner und Karnevalist Karl-Heinz Dünnbier oder der schwäbische Kabarettist Jakob Wunder für die Unterhaltung der Besucher auf der großen Kult- und Karnevalssitzung. Mit dabei waren auch die schrillen „Wilden Weiber“ aus Einsingen, Musicalstar Melanie Walter-Schätzle sowie die Ulmer Tanztruppe von Hip Twist oder die Ranzengarde aus Biberach.

    Schon lange kein Geheimtipp ist jedoch – neben der fast professionellen Show auf der Kultsitzung – die Prunksitzung für Menschen mit Behinderung. Auch hier war der große Saal des Edwin-Scharff-Hauses annähernd ausverkauft. Vor 25 Jahren haben die Verantwortlichen der Goldenen Elf die Veranstaltung ins Leben gerufen. Sitzungspräsident Hans Peter Behm ist sich sicher, dass diese Prunksitzung bundesweit die Einzige ihrer Art sei.

    Behindertenprunksitzung im Edwin-Scharff-Haus war gut besucht

    Als Helfer und Unterstützer für die Gründung war auch Beate Merk als damalige Neu-Ulmer Oberbürgermeisterin beteiligt. Ihr Nachfolger im Amt, Gerold Noerenberg, übernahm anschließend die Schirmherrschaft: „Ohne Euch wäre diese Veranstaltung niemals möglich gewesen“, erklärte der Vize-Vereinspräsident Uli A. Walter und überreichte den beiden Politikern jeweils ein großformatiges Bild des Ulmer Münsters. Merk brachte das langjährige Engagement der Gesellschaft für Menschen mit Behinderung auf den Punkt: „Wenn es euch nicht gäbe, müsste man euch erfinden.“

    Mit viel Leidenschaft und Freude zeigten anschließend die Akteure auf der Bühne ihr Können, beispielsweise die Cheerleader im Rollstuhl oder die Tanztruppe vom Tannenhof. Als Urgestein der ersten Stunde durfte natürlich auch in diesem Jahr das Heino-Double mit seinen ewigen Faschingshits nicht fehlen – ebenso wenig wie die Gruppe Unpluggers mit ihrer Playback-Show. (anbr)

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